Dolgesheim, 1587.11.17. Philipp Wilhelm ("Wielhem"), wohnhaft zu Dolgesheim, verkauft zu Erbe 3/4 fl. Wormser Währung, fällig auf Martini, der Pfarrkirche zu Dolgesheim (Kirchenjuraten: Jakob Weickhel, Best Röder, Niclas Schultheiß und Peter Mann) für 15 fl. und verlegt zu Unterpfand sein Haus (Platz und Behausung) zu Dolgesheim in der Schollergasse (Angrenzer: Die gemeine Gasse, Hans Klüppell d.J.), eigen. S. des Gerichts zu Dolgesheim (Manns Henn, Schultheiß; Rauff Wielhem, Niclas Cusian, Closs Bissler, Werner von Hirstein, Hans Schöffer und Martin Hössel, Schöffen). "Der geben ost den siebendten monatsdag Nouembris [...] ein daussent fünffhundert achzig vnd sieben jahr".
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Dolgesheim, 1587.11.17. Philipp Wilhelm ("Wielhem"), wohnhaft zu Dolgesheim, verkauft zu Erbe 3/4 fl. Wormser Währung, fällig auf Martini, der Pfarrkirche zu Dolgesheim (Kirchenjuraten: Jakob Weickhel, Best Röder, Niclas Schultheiß und Peter Mann) für 15 fl. und verlegt zu Unterpfand sein Haus (Platz und Behausung) zu Dolgesheim in der Schollergasse (Angrenzer: Die gemeine Gasse, Hans Klüppell d.J.), eigen. S. des Gerichts zu Dolgesheim (Manns Henn, Schultheiß; Rauff Wielhem, Niclas Cusian, Closs Bissler, Werner von Hirstein, Hans Schöffer und Martin Hössel, Schöffen). "Der geben ost den siebendten monatsdag Nouembris [...] ein daussent fünffhundert achzig vnd sieben jahr".
U / 1587 November 17
AV
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden (ohne Fotos)
17.11.1587
Pfarrkirche Dolgesheim
Ausfertigung. Perg. S. beschädigt. Nach Rückvermerk spätere Inhaber: Niclaus Wilhelm; Jacob Wilhelm gen. Weinheimer; Tonges Becker.
Urkunden
Austausch nach Darmstadt 1935.
Becker, Tonges
Bissler, Closs
Cusian, Niclas
Henn, Manss
Hössel, Martin
Klüppell, Hanss
Mann, Peter
Röder, Best
Schöffer, Hanss
Schultheiss, Niclas
Weickhel, Jacob
Werner von Hirstein
Wielhem, Philips
Wielhem, Rauff
Wilhelm, Jacob
Wilhelm, Niclaus
Dolgesheim
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:30 MESZ