Gymnasialturngemeinde und Schülerverband der Großen Schule in Wolfenbüttel (Bestand)
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NLA WO, 158 N
Nds. Landesarchiv, Abt. Wolfenbüttel (Archivtektonik) >> Gliederung >> 4 Nichtstaatliches Schriftgut (N) >> 4.6 Parteien, Verbände, Vereine, Gesellschaften, Stiftungen
1801-1958
Bestandsgeschichte: Im Zuge der Reformation des Wolfenbütteler Kirchen- und Schulwesens wurde 1543 eine Knabenschule gegründet, deren Lehrplan Christentum und alte Sprachen umfasste: die Hochfürstliche Schule in Wolfenbüttel. Im Jahre 1749 erfolgte die Umbenennung in Herzogliche Große Schule.
Im heutigen Gymnasium Große Schule wurde im Jahre 1828 im Sinne der Reformen des Turnvaters Jahn und der freiheitlich-demokratischen Bestrebungen dieser Zeit eine Turngemeinde gegründet. Von Beginn an wurde die Gymnasialturngemeinde von den Schülern selbst verwaltet. Mit Einführung des allgemein verbindlichen Turnens an Schulen im Jahre 1872 wurden die Aktivitäten der Turngemeinde zunächst beendet, durch gute Zusammenarbeit mit der Schulleitung aber schon bald wieder belebt und ausgebaut. Noch heute bietet sie ein umfangreiches, überwiegend von Schülern betreutes Sportprogramm an.
Das Schriftgut ist in zwei Ablieferungen im Staatsarchiv hinterlegt worden: Der Großteil ist eine Abgabe des Verbandes ehem. Schüler i. J. 1930 (bzw. von Dr. August Fink, Wolfenbüttel am 23.07.1929). Weiteres stammt aus dem Nachlaß von Prof. August Fink, Wolfenbüttel (Zg. 22/1965).
Einige Fotografien entstammen dem Nachlaß des Wolfenbütteler Rechtsanwalts und Notars Ernst Meineke (hiesiger Bestand 252 N); die anderen wurden 1957 von dem Wolfenbütteler Regierungsrat i. R. Karl Keyer dem Niedersächsischen Staatsarchiv übergeben.
Der Bestand wurde im Jahre 1985 vom Angestellten Reinhard Försterling geordnet und verzeichnet. Im Juni 2011 wurde das maschinenschriftliche Findbuch aus dem Jahre 1985 (Dr. Lent) in die EDV eingegeben.
Wolfenbüttel, im Juni 2011
(St. Luttmer)
Archivoberinspektor
Literatur:
-------------
Große Schule Wolfenbüttel - 100 Jahre am Rosenwall (1879-1979). Wolfenbüttel [um 1979]
(DiBi Zg. 426/79)
444 Jahre Große Schule Wolfenbüttel (1543 - 1987). Hrsg.:
Bestandsgeschichte: Lehrer u. Schüler d. Grossen Schule Wolfenbüttel. Verantwortl.: Kurt Selle, Wolfenbüttel 1987.
Kurt Selle [Hrsg.]: 450 Jahre Grosse Schule Wolfenbüttel, Wolfenbüttel 1993.
(DiBi Zg. 345/94)
Kerstin Goebel, Barbara Bartkowski-Stiemert: Klimmzüge, Festschrift zum 175-jährigen Bestehen der Turngemeinde. Wolfenbüttel 2003.
Q 3876a
Mitteilungen der Ehemaligen der Großen Schule zu Wolfenbüttel - H.1-32, -
Wolfenbüttel: Große Schule, 1929-2008 - 61 S., Abb.
sonstige Archivalien:
--------------------------------
280 N Nr. 72
Verzeichnis der Teilnehmer an der Feier des 75-jährigen Bestehens der Gymnasialturngemeinde in Wolfenbüttel, 1903
280 N Nr. 73
Lieder zur 75-jährigen Jubelfeier der Gymnasial-Turngemeinde zu Wolfenbüttel, 1903
280 N Nr. 84
125 Jahre Turngemeinde der Großen Schule zu Wolfenbüttel (Druck),
Bestandsgeschichte: 1953
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Im heutigen Gymnasium Große Schule wurde im Jahre 1828 im Sinne der Reformen des Turnvaters Jahn und der freiheitlich-demokratischen Bestrebungen dieser Zeit eine Turngemeinde gegründet. Von Beginn an wurde die Gymnasialturngemeinde von den Schülern selbst verwaltet. Mit Einführung des allgemein verbindlichen Turnens an Schulen im Jahre 1872 wurden die Aktivitäten der Turngemeinde zunächst beendet, durch gute Zusammenarbeit mit der Schulleitung aber schon bald wieder belebt und ausgebaut. Noch heute bietet sie ein umfangreiches, überwiegend von Schülern betreutes Sportprogramm an.
Das Schriftgut ist in zwei Ablieferungen im Staatsarchiv hinterlegt worden: Der Großteil ist eine Abgabe des Verbandes ehem. Schüler i. J. 1930 (bzw. von Dr. August Fink, Wolfenbüttel am 23.07.1929). Weiteres stammt aus dem Nachlaß von Prof. August Fink, Wolfenbüttel (Zg. 22/1965).
Einige Fotografien entstammen dem Nachlaß des Wolfenbütteler Rechtsanwalts und Notars Ernst Meineke (hiesiger Bestand 252 N); die anderen wurden 1957 von dem Wolfenbütteler Regierungsrat i. R. Karl Keyer dem Niedersächsischen Staatsarchiv übergeben.
Der Bestand wurde im Jahre 1985 vom Angestellten Reinhard Försterling geordnet und verzeichnet. Im Juni 2011 wurde das maschinenschriftliche Findbuch aus dem Jahre 1985 (Dr. Lent) in die EDV eingegeben.
Wolfenbüttel, im Juni 2011
(St. Luttmer)
Archivoberinspektor
Literatur:
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Große Schule Wolfenbüttel - 100 Jahre am Rosenwall (1879-1979). Wolfenbüttel [um 1979]
(DiBi Zg. 426/79)
444 Jahre Große Schule Wolfenbüttel (1543 - 1987). Hrsg.:
Bestandsgeschichte: Lehrer u. Schüler d. Grossen Schule Wolfenbüttel. Verantwortl.: Kurt Selle, Wolfenbüttel 1987.
Kurt Selle [Hrsg.]: 450 Jahre Grosse Schule Wolfenbüttel, Wolfenbüttel 1993.
(DiBi Zg. 345/94)
Kerstin Goebel, Barbara Bartkowski-Stiemert: Klimmzüge, Festschrift zum 175-jährigen Bestehen der Turngemeinde. Wolfenbüttel 2003.
Q 3876a
Mitteilungen der Ehemaligen der Großen Schule zu Wolfenbüttel - H.1-32, -
Wolfenbüttel: Große Schule, 1929-2008 - 61 S., Abb.
sonstige Archivalien:
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280 N Nr. 72
Verzeichnis der Teilnehmer an der Feier des 75-jährigen Bestehens der Gymnasialturngemeinde in Wolfenbüttel, 1903
280 N Nr. 73
Lieder zur 75-jährigen Jubelfeier der Gymnasial-Turngemeinde zu Wolfenbüttel, 1903
280 N Nr. 84
125 Jahre Turngemeinde der Großen Schule zu Wolfenbüttel (Druck),
Bestandsgeschichte: 1953
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ