Biografische Sammlung zur deutschen Einheits- und Freiheitsbewegung im 19. Jahrhundert (Bestand)
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BArch FSG 1
call number: FSG 1
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Nachlässe und Sammlungen >> Sammlungen >> Sonstige Sammlungen
1800-1865
Bestandsbeschreibung: Die im Jahr 2000 aufgelöste Außenstelle des Bundesarchivs in Frankfurt am Main sammelte seit den 1920er Jahren privates Schriftgut der Mitglieder der Frankfurter Nationalversammlung (Originale und Abschriften). Das Zusammentragen der Nachlasssplitter erfolgte über Anfragen bei verschiedenen Archiveinrichtungen sowie bei den Familienangehörigen. Von den meist leihweise zur Verfügung gestellten Unterlagen wurden Abschriften - später Reproduktionen in Form von Fotografien - erstellt, die unter der Signatur FSg 1 zusammengefasst wurden. In der Sammlung enthaltene Originale wurden herausgelöst und als Nachlässe in die Bestandsgruppe "Nachlässe" überführt (u.a. Robert Blum, Rudolph Christmann, Adolph Cnyrim, Wilhelm Jordan, Heinrich von Gagern).
Weitere originale Unterlagen von Mitgliedern der Frankfurter Nationalversammlung werden ebenfalls in der Bestandsgruppe "Nachlässe" verwahrt.
Inhaltliche Charakterisierung: Die Sammlung enthält v.a. Korrespondenz und Tagebuchaufzeichnungen von rund 260 Abgeordneten (u.a. Friedrich Carl Biedermann, Johann Baptist Haggenmüller, Carl Joseph Mittermaier, Carl Nicol, Maximilian Heinrich Rüder) und Zeitzeugen (u.a. Joseph Chowanetz, Salomon Hirzel, Ludwig Wasserschleben) überliefert. Weiterhin finden sich Zeitungsausschnitte, Aufsätze und andere Druckerzeugnisse wie Flugblätter aus den Jahren 1848/49 in Frankfurt am Main aber auch zu Ereignissen auf regionaler Ebene im gesamten Gebiet des Deutschen Bundes.
Erschließungszustand: Basys S, alphabetische Kartei
Umfang, Erläuterung: 285
Zitierweise: BArch FSG 1/...
Weitere originale Unterlagen von Mitgliedern der Frankfurter Nationalversammlung werden ebenfalls in der Bestandsgruppe "Nachlässe" verwahrt.
Inhaltliche Charakterisierung: Die Sammlung enthält v.a. Korrespondenz und Tagebuchaufzeichnungen von rund 260 Abgeordneten (u.a. Friedrich Carl Biedermann, Johann Baptist Haggenmüller, Carl Joseph Mittermaier, Carl Nicol, Maximilian Heinrich Rüder) und Zeitzeugen (u.a. Joseph Chowanetz, Salomon Hirzel, Ludwig Wasserschleben) überliefert. Weiterhin finden sich Zeitungsausschnitte, Aufsätze und andere Druckerzeugnisse wie Flugblätter aus den Jahren 1848/49 in Frankfurt am Main aber auch zu Ereignissen auf regionaler Ebene im gesamten Gebiet des Deutschen Bundes.
Erschließungszustand: Basys S, alphabetische Kartei
Umfang, Erläuterung: 285
Zitierweise: BArch FSG 1/...
361 Aufbewahrungseinheiten
Archivbestand
deutsch
Literatur: Heinrich Best/Wilhelm Weege: Biographisches Handbuch der Abgeordneten der Frankfurter Nationalversammlung 1848/49. Düsseldorf 1996.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ