Entnazifizierung und NS-Verbrechen
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 1/40 Bü 409
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 1/40 Nachlass Dr. Richard Schmid, Präsident des Oberlandesgerichts Stuttgart (* 1899, + 1986)
Nachlass Dr. Richard Schmid, Präsident des Oberlandesgerichts Stuttgart (* 1899, + 1986) >> 3. Publizistische Tätigkeit (Materialien, Korrespondenz, Manuskripte) >> 3.1 Beiträge für Zeitungen und Zeitschriften, Funk und Fernsehen, Lehrveranstaltungen >> 3.1.2 Allgemeine Straf- und sonstige Justiz
(1933-1943), 1945-1946, (1952)
Enthält v. a.:
Auszüge aus Sitzungsprotokollen des Internationalen Militärtribunals in Nürnberg (betreffend SA und SS); Protokoll der Sitzung der Vorsitzenden der Spruchkammern vom 10.4.1946; weiteres Material zu Entnazifizierung und NS-Verbrechen, u. a. die Abschrift eines Denunziationsschreibens von 1943; Leserzuschriften zu Richard Schmids Artikel "Die Reinigung" von 1945; Rechtsanordnung zur politischen Säuberung im französisch besetzten Gebiet Württembergs und Hohenzollerns, 8.6.1946
Dabei:
Politische Justiz in der NS-Zeit (Abschriften aus zwei Strafverfahren in Stuttgart), 1933, 1939; Abschiedsbrief einer behinderten Tochter an ihren Vater, Liebenau, 1.10.1940, Abschrift von Abschrift; Denkschrift von Oberstaatsanwalt Wendling in Ravensburg zur Rechtfertigung seiner dienstlichen und politischen Tätigkeit im Zeitraum 1921-1945 gegenüber den französischen Besatzungsbehörden, Juli 1945, 30 S.; Bericht des Lehrers und Gründers des Bundes württembergischer Neuhausbesitzer Erich Krauß über seine Zugehörigkeit zur SPD und SAP vor seinem Eintritt in die NSDAP, 26.7.1933 (beglaubigte Abschrift, 26.6.1952), 5 S.
Auszüge aus Sitzungsprotokollen des Internationalen Militärtribunals in Nürnberg (betreffend SA und SS); Protokoll der Sitzung der Vorsitzenden der Spruchkammern vom 10.4.1946; weiteres Material zu Entnazifizierung und NS-Verbrechen, u. a. die Abschrift eines Denunziationsschreibens von 1943; Leserzuschriften zu Richard Schmids Artikel "Die Reinigung" von 1945; Rechtsanordnung zur politischen Säuberung im französisch besetzten Gebiet Württembergs und Hohenzollerns, 8.6.1946
Dabei:
Politische Justiz in der NS-Zeit (Abschriften aus zwei Strafverfahren in Stuttgart), 1933, 1939; Abschiedsbrief einer behinderten Tochter an ihren Vater, Liebenau, 1.10.1940, Abschrift von Abschrift; Denkschrift von Oberstaatsanwalt Wendling in Ravensburg zur Rechtfertigung seiner dienstlichen und politischen Tätigkeit im Zeitraum 1921-1945 gegenüber den französischen Besatzungsbehörden, Juli 1945, 30 S.; Bericht des Lehrers und Gründers des Bundes württembergischer Neuhausbesitzer Erich Krauß über seine Zugehörigkeit zur SPD und SAP vor seinem Eintritt in die NSDAP, 26.7.1933 (beglaubigte Abschrift, 26.6.1952), 5 S.
1 Bü
Archivale
Krauß, Erich, Lehrer
Wendling, Oberstaatsanwalt in Ravensburg
Liebenau : Meckenbeuren FN
Nürnberg N; Internationales Militärtribunal
Denunziation im Nationalsozialismus
Die Reinigung (Artikel von Richard Schmid)
Entnazifizierung
Internationales Militärtribunal in Nürnberg
Nationalsozialismus; Verbrechen
SA
Spruchkammern
SS
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:30 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)
- Nachlässe, Verbands- und Familienarchive (Tektonik)
- Politische Nachlässe (Tektonik)
- Nachlass Dr. Richard Schmid, Präsident des Oberlandesgerichts Stuttgart (* 1899, + 1986) (Bestand)
- 3. Publizistische Tätigkeit (Materialien, Korrespondenz, Manuskripte) (Gliederung)
- 3.1 Beiträge für Zeitungen und Zeitschriften, Funk und Fernsehen, Lehrveranstaltungen (Gliederung)
- 3.1.2 Allgemeine Straf- und sonstige Justiz (Gliederung)