Rabbinat Freudental
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, E 212 Bü 121
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, E 212 Israelitische Oberkirchenbehörde: (Anhang: Israelitisches Kirchenvorsteheramt Pflaumloch)
Israelitische Oberkirchenbehörde: (Anhang: Israelitisches Kirchenvorsteheramt Pflaumloch) >> 4. Rabbiner, Vorsänger und Lehrer >> 4.1 Rabbiner >> 4.1.2 Rabbinate
1836-1887
Enthält: 1. Übertragung des Rabbinats Braunsbach an Rabbiner Dr. Hirsch in Freudental (22.3.1841) Wiederbesetzung durch Rabbiner Grünwald und dessen Tod (12.5.1856), Übertragung der Funktionen eines Vorsängers an Lehrer Levi in Freudental, 1842-1857, Qu. 1-65, Qu. 1-12 2. Bewerbungen um das Rabbinat Freudental, 1856-1857, Qu. 1-16 3. Wiederbesetzung des Rabbinats Freudental durch Rabbiner Moses Haas und Umbildung zu einem Bezirksrabbinat (Zuteilung der israelit. Kirchengemeinden Hochberg, OA Waiblingen, und Aldingen, OA Ludwigsburg), 1856-1866 Qu. 1-26 4. Rabbinatswohnung in Freudental, 1836-1885 Qu. 1-45 5. Artikel des Rabbiners Grünwald in Freudental in der Beilage zum "Beobachter" vom 9.9.1850 mit dem Titel "Gleichheit oder Vorurteil", (1845), 1850 Qu. 1-4 6. Urlaub des Rabbiners Haas in Freudental, 1859-1886 Qu. 51-80 7. Pensionsberechtigung des Rabbiners Haas in Freudental, 1875-1887 Qu. 1-16
Darin: Grund- und Aufriß vom sogenannten (Juden-)Schlößchen in Freudental, gefertigt im März 1838, kol.; Auszug aus der israelit. Kirchenpflegerechnung Freudental vom 1. Juli 1862/63 (Rechner Israel Herrmann, Kirchenvorsteher); "Der Beobachter" vom 10.2.1845 mit Artikel "Der Judenhass in der Gerichtsstube" von Rabbiner Grünwald in Freudental
Darin: Grund- und Aufriß vom sogenannten (Juden-)Schlößchen in Freudental, gefertigt im März 1838, kol.; Auszug aus der israelit. Kirchenpflegerechnung Freudental vom 1. Juli 1862/63 (Rechner Israel Herrmann, Kirchenvorsteher); "Der Beobachter" vom 10.2.1845 mit Artikel "Der Judenhass in der Gerichtsstube" von Rabbiner Grünwald in Freudental
1 Bü.
Archivale
Grünwald, Rabbiner, Freudental
Haas, Moses, Rabbiner in Freudental
Herrmann, Israel, Kirchenvorsteher, Freudental
Hirsch, Dr., Rabbiner, Freudental, Braunsbach
Levi, Lehrer, Vorsänger, Freudental
Aldingen : Remseck am Neckar LB; IG
Braunsbach, Rabbinat
Freudental LB; (Juden-)Schlößchen
Freudental LB; Dr. Hirsch, Rabbiner
Freudental LB; Grünwald, Rabbiner
Freudental LB; Haas, Moses, Rabbiner
Freudental LB; Hermann, Israel, Kirchenvorsteher
Freudental LB; Kirchenpflegrechnung
Freudental LB; Levi, Lehrer, Vorsänger
Freudental LB; Rabbinat
Freudental LB; Rabbinatswohnung
Hochberg, OA Waiblingen, IG
Beobachter, Zeitschrift
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:53 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik)
- Ober- und Mittelbehörden 1806-um 1945 (Tektonik)
- Geschäftsbereich Ministerium des Kirchen- und Schulwesens/Kultministerium (Tektonik)
- Kirchenbehörden (Tektonik)
- Israelitische Oberkirchenbehörde: (Anhang: Israelitisches Kirchenvorsteheramt Pflaumloch) (Bestand)
- 4. Rabbiner, Vorsänger und Lehrer (Gliederung)
- 4.1 Rabbiner (Gliederung)
- 4.1.2 Rabbinate (Gliederung)