Mainz, 1569.08.31. Wolf Kämmerer von Worms gen. von Dalberg (Dalburg), Domscholaster zu Mainz und geistlicher Vikar des Erzbischofs Daniel, gibt anstelle des Erzbischofs dem Scholaster und Kapitel des Liebfrauenstifts zu Mainz die Genehmigung, dass das Stift die Behausung des Vikars Trium Regum zu Mainz an der Dietherpforte und an der Reul der Stadtmauer, hinten an die Scheuer von St. Jakob stoßend, die für den Vikar unbewohnbar geworden ist, dem Mainzer Bürger Walter Schuler und seiner Ehefrau Brigitte verkaufe. S. des Vikariats. "Der geben ist den letzten Augusti [...] thausent funffhundert vnnd im neun vnd sechtzigisten jhar". Unterschrift des Notars Valentinus Weicker (von dem auch die Urkunde geschrieben ist).
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Mainz, 1569.08.31. Wolf Kämmerer von Worms gen. von Dalberg (Dalburg), Domscholaster zu Mainz und geistlicher Vikar des Erzbischofs Daniel, gibt anstelle des Erzbischofs dem Scholaster und Kapitel des Liebfrauenstifts zu Mainz die Genehmigung, dass das Stift die Behausung des Vikars Trium Regum zu Mainz an der Dietherpforte und an der Reul der Stadtmauer, hinten an die Scheuer von St. Jakob stoßend, die für den Vikar unbewohnbar geworden ist, dem Mainzer Bürger Walter Schuler und seiner Ehefrau Brigitte verkaufe. S. des Vikariats. "Der geben ist den letzten Augusti [...] thausent funffhundert vnnd im neun vnd sechtzigisten jhar". Unterschrift des Notars Valentinus Weicker (von dem auch die Urkunde geschrieben ist).
U / 1569 August 31
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden (ohne Fotos)
31.08.1569
Liebfrauenstift Mainz
Ausfertigung. Perg. Siegelumschrift leicht beschädigt.
Urkunden
Brendel von Homburg, Daniel s. Daniel
Daniel
Kämmerer von Worms, Wolf
Schuler, Brigitte
Schuler, Walter
Weicker, Valentinus
Mainz
Mainz
Mainz
Mainz
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:30 MESZ