Die Ulmer Bürgerin Elisabeth Besserer, Witwe des Heinrich Besserer des Alten, schenkt Guardian und Konvent des Franziskanerklosters ("der Mindern Bru/e/der") in Ulm [abgegangen, Bereich westlicher Münsterplatz, Lagerbuch Nr. 150] einen jährlichen Zins von 16 Schilling Heller. Der Zins gefällt von einer Selde in Attenhofen ("Autenhofen") [Stadt Weißenhorn/Lkr. Neu-Ulm], die derzeit Blässing bewirtschaftet. Dieser Zins ist den Franziskanern jedes Jahr zwischen dem 29. September ("sant Michels tag") und dem 11. November ("sant Martins tag") zu entrichten. Dafür soll man im Kloster jedes Jahr am 29. September einen Jahrtag für sie und ihren verstorbenen Ehemann mit Vigil und Seelmesse begehen. Bei Säumnis fällt der Zins auf ewige Zeiten an den St. Johann Altar im Ulmer Münster.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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