Landammann, Vögte, Gerichte, Räte und Gemeinden der Grafschaft Blumenegg und ihrer Landschaft verkaufen mit Zustimmung des Grafen Rudolf von Sulz, Herrn zu Vaduz, Schellenberg und Blumenegg, Landvogt im Unterelsaß, an Lic. iur. Joachim Willers, Ex-Assessor am Reichskammergericht zu Speyer, für 2000 fl in Reichstalern zu 21 königischen Talern zu 23 bzw. ungarischen Dukaten zu 35 Batzen sowie 360 Goldgulden einen jährlichen Zins von 100 fl in groben Sorten und 18 Goldgulden, zahlbar in Speyer. Es verbürgen sich die Stadt Tiengen und die dort begüterten vom Adel, namentlich Johann Emmerich Rignoldt (Rignoult) von Broßwalden, Oberamtmann in Tiengen, Christoph Rudolf Keller von Schleitheim, Statthalter in Rottenburg am Neckar, Hans Jakob Beck von und zu Willmendingen, Landvogt der Landgrafschaft Klettgau und Herrschaft Mettingen, Reinhard von Dettingen, Hauptmann Hektor Friedrich von Salis und Hans Alwig Rösch, Rentmeister und Stadtvogt in Tiengen. Die Verkäufer ersuchen Simon Günther, Notar am Reichskammergericht und Gerichtssekretär in Speyer, um Ausfertigung eines Instruments.
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Landammann, Vögte, Gerichte, Räte und Gemeinden der Grafschaft Blumenegg und ihrer Landschaft verkaufen mit Zustimmung des Grafen Rudolf von Sulz, Herrn zu Vaduz, Schellenberg und Blumenegg, Landvogt im Unterelsaß, an Lic. iur. Joachim Willers, Ex-Assessor am Reichskammergericht zu Speyer, für 2000 fl in Reichstalern zu 21 königischen Talern zu 23 bzw. ungarischen Dukaten zu 35 Batzen sowie 360 Goldgulden einen jährlichen Zins von 100 fl in groben Sorten und 18 Goldgulden, zahlbar in Speyer. Es verbürgen sich die Stadt Tiengen und die dort begüterten vom Adel, namentlich Johann Emmerich Rignoldt (Rignoult) von Broßwalden, Oberamtmann in Tiengen, Christoph Rudolf Keller von Schleitheim, Statthalter in Rottenburg am Neckar, Hans Jakob Beck von und zu Willmendingen, Landvogt der Landgrafschaft Klettgau und Herrschaft Mettingen, Reinhard von Dettingen, Hauptmann Hektor Friedrich von Salis und Hans Alwig Rösch, Rentmeister und Stadtvogt in Tiengen. Die Verkäufer ersuchen Simon Günther, Notar am Reichskammergericht und Gerichtssekretär in Speyer, um Ausfertigung eines Instruments.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 M U 140
HSTAM Weingarten Nr. 168
HSTAM Öst. Extr. 3816
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 M Weingarten, Benediktinerkloster, Münchner Ablieferung: Urkunden
Weingarten, Benediktinerkloster, Münchner Ablieferung: Urkunden >> Urkunden
1609 Juni 24 (den vier und zwenzigisten Junii, am tag S. Joannis baptistae)
47,5 x 58,1 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Ausstellungsort: Ludesch
Aussteller: Landammann, Vögte, Gerichte, Räte und Gemeinden der Grafschaft Blumenegg und ihrer Landschaft
Empfänger: Lic. iur. Joachim Willers, Ex-Assessor am Reichskammergericht zu Speyer
Siegler: Rudolf von Sulz, Martin Schmid, Landammann, Stadt Tiengen und andere Bürgen
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 8 S., abg.
Aussteller: Landammann, Vögte, Gerichte, Räte und Gemeinden der Grafschaft Blumenegg und ihrer Landschaft
Empfänger: Lic. iur. Joachim Willers, Ex-Assessor am Reichskammergericht zu Speyer
Siegler: Rudolf von Sulz, Martin Schmid, Landammann, Stadt Tiengen und andere Bürgen
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 8 S., abg.
Beck von Willmendingen, Johann Jakob, Landvogt
Blumenegg, Rudolf Graf von Sulz, Herr zu
Dettingen, Reinhard von
Günther, Simon, RKG-Notar und Gerichtssekretär
Keller von Schleitheim, Christoph Rudolf, Statthalter
Rignoult von Broßwalden, Johann Emmerich, Oberamtmann
Rösch, Hans Alwig, Rentmeister und Stadtvogt
Salis, Hektor Friedrich von, Hauptmann
Schellenberg, Rudolf Graf von Sulz, Herr zu
Schmid, Martin, Landammann
Vaduz, Rudolf Graf von Sulz, Herr zu
Willers, Joachim, Lic. iur., Reichskammergerichtsassessor
Blumenegg, Vorarlberg [A]; Grafschaft
Blumenegg, Vorarlberg [A]; Herren
Blumenegg, Vorarlberg [A]; Landammann
Blumenegg, Vorarlberg [A]; Landschaft
Klettgau, Landvogt
Klettgau; Landgrafschaft
Ludesch, Vorarlberg [A]
Mettingen = Untermettingen : Ühlingen-Birkendorf WT; Herrschaft
Reich, römisch-deutsches; Reichskammergericht, Beisitzer
Rottenburg am Neckar TÜ; Statthalter
Schellenberg [FL]; Herren
Speyer SP
Speyer SP; Gerichtssekretär
Speyer SP; Reichskammergericht, Assessoren
Speyer SP; Reichskammergericht, Notare
Tiengen : Waldshut-Tiengen WT
Tiengen : Waldshut-Tiengen WT; Oberamtleute
Tiengen : Waldshut-Tiengen WT; Rentmeister
Tiengen : Waldshut-Tiengen WT; Stadtvogt
Unterelsaß, Landvogt
Vaduz [FL]; Herren
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:27 MEZ
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