Spruchbrief zwischen Margarethe, geborene Pfalzgräfin bei Rhein und Herzogin von Bayern, Äbtissin von Kloster Neuburg, Lucia, Äbtissin von Kloster Schönfeld (1), und Georg Widmann zu Lanngenmosen (2), über den Widumshof ebenda, der ursprünglich aus zwei Höfen bestand, von denen jeder einem der genannten Klöster gehört hat, und inzwischen zu einem Hof zusammengefügt worden ist; darin wird durch die herzoglichen Räte des Herzogs Wilhelm (IV.) entschieden, daß genannter Georg Widmann auf den Widumshof mit dem dazugehörigen Groß- und Kleinzehent verzichtet, die Äbtissin von Neuburg dafür ihrerseits ihm die noch ausstehenden Zinsschulden aus genaden vnd von seiner armut wegen nachläßt und für das gezimmerte Haus auf dem Hof jedes Kloster zur Ablöse an die Kinder des Widmann je vierzig rheinische Gulden zahlt. S: Kanzlei des Herzogs Wilhelm (IV.)
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Spruchbrief zwischen Margarethe, geborene Pfalzgräfin bei Rhein und Herzogin von Bayern, Äbtissin von Kloster Neuburg, Lucia, Äbtissin von Kloster Schönfeld (1), und Georg Widmann zu Lanngenmosen (2), über den Widumshof ebenda, der ursprünglich aus zwei Höfen bestand, von denen jeder einem der genannten Klöster gehört hat, und inzwischen zu einem Hof zusammengefügt worden ist; darin wird durch die herzoglichen Räte des Herzogs Wilhelm (IV.) entschieden, daß genannter Georg Widmann auf den Widumshof mit dem dazugehörigen Groß- und Kleinzehent verzichtet, die Äbtissin von Neuburg dafür ihrerseits ihm die noch ausstehenden Zinsschulden aus genaden vnd von seiner armut wegen nachläßt und für das gezimmerte Haus auf dem Hof jedes Kloster zur Ablöse an die Kinder des Widmann je vierzig rheinische Gulden zahlt. S: Kanzlei des Herzogs Wilhelm (IV.)
Benediktinerinnenkloster Neuburg Urkunden, BayHStA, Benediktinerinnenkloster Neuburg Urkunden 344
AS: F. 24
Benediktinerinnenkloster Neuburg Urkunden
Benediktinerinnenkloster Neuburg Urkunden >> Urkunden
4. Juli 1509
Fußnoten:
(1) Niederschönenfeld (Lkr. Donau-Ries)
(2) Langenmosen (Lkr. Neuburg-Schrobenhausen)
(1) Niederschönenfeld (Lkr. Donau-Ries)
(2) Langenmosen (Lkr. Neuburg-Schrobenhausen)
Urkunden
ger
Ausstellungsort: München
Literatur: Regest: KL Neuburg 11, Nr. 420 (445-446)
Originaldatierung: ... an Sannt Vlrichs des heiligen Bischofs tag
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1509
Monat: 7
Tag: 4
Äußere Beschreibung: Or., dt., Pap.; Siegel aufgedrückt, beschädigt
Literatur: Regest: KL Neuburg 11, Nr. 420 (445-446)
Originaldatierung: ... an Sannt Vlrichs des heiligen Bischofs tag
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1509
Monat: 7
Tag: 4
Äußere Beschreibung: Or., dt., Pap.; Siegel aufgedrückt, beschädigt
Bayern: Margarethe Herzogin von, Äbtissin des Klosters Neuburg
Lucia: Äbtissin von Kloster Niederschönenfeld
Widmann: Georg, zu Langenmosen
Bayern: Wilhelm IV. Herzog von
Niederschönenfeld (Lkr. Donau-Ries), Kloster: Äbtissinnen \ Lucia
Langenmosen (Lkr. Neuburg-Schrobenhausen)
Neuburg a.d.Donau (Lkr. Neuburg-Schrobenhausen), Kloster: Äbtissinnen \ Margarethe von Bayern
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:28 MESZ