3/5 [fol. 248'f.]: 1657 Okt. 15 (Senatsprotokoll)
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UAT 3/ Akademischer Senat (I), Protokolle
Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. XXIV
Enthält: Anwesend: Rektor Pregitzer, Demler, Raith, Lauterbach, Wurmser, Gravius, Hafenreffer; Hinweis auf die Verhandlung vom 24. Sept. 1657 [240] 3/5,248' in Sachen Duell zwischen [Balthasar] Wißner und [Ratzenhäuser]. Unterschriften: Hanß Melchior Sattler, Henrich Backmeister; 1.) Schreiben an die Universität Straßburg wegen der Wißnerischen Schlaghändel und anzustellende Nachforschungen im Haus des Dr. [Johann] Gerhard. [UAT 3/5, Bl. 248']; 2.) Eingetroffenes Dekret der fürstl. Kanzlei wegen einer Schuld des Stephan Schwan an Frau Beck zu Urach. [UAT 3/5, Bl. 248']; 3.) Fürstl. Befehl bezüglich des Handels zwischen Schuster [Philip] Beckerheim und Wundarzt [Jacob Balthasar] Simonius. [UAT 3/5, Bl. 248']; 4.) Gesuch des Julius Simon Nördlinger, seiner Frau und des Johann Ulrich Sturm um Bestätigung eines Weinbergtauschs und diesbezüglichen Vertrages. (Dr. Graeff) [UAT 3/5, Bl. 249]; 5.) Zahlungsunfähigkeit der Mitwisser am Wießnerischen Duell bezüglich ihrer Strafgebühren. [UAT 3/5, Bl. 249]; 6.) Memorialia des Prokanzlers Dr. Wagner aus Stuttgart zur Lektüre verteilt und bis zur nächsten Sitzung vertagt. [UAT 3/5, Bl. 249]
Akte
Acta Senatus, Bd. XXIV
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:42 MEZ
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