Kammer betr. Amt Winnigstedt (Bestand)
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NLA WO, 50 Neu 2 Wigst
Nds. Landesarchiv, Abt. Wolfenbüttel (Archivtektonik) >> Gliederung >> 3 Akten (Alt / W / Neu / Nds / R / Bund) >> 3.3 Neuere Landesakten (Neu) >> 3.3.7 Domanialverwaltung >> 3.3.7.4 Ämter / Domänenämter
1720-1932
Bestandsgeschichte: Behördengeschichte
An Stelle der gleichzeitig aufgehobenen Domänendirektion wurde am 08.01.1814 (Gesetz- und Verordnungssammlung Nr. 9) die provisorische Domänen-Verwaltungs-Commission eingesetzt, der die Verwaltung der Kammer-, Kloster- und Stiftsgüter, sowie alle übrigen Domanialgefälle und Einkünfte unterstellt wurde. Durch Verordnung vom 19.05.1814 (Gesetz- und Verordnungssammlung Nr. 23) wurde die fürstliche Kammer neu errichtet.
Eine völlige Neuordnung der Behörde erfolgte im Zusammenhang mit dem Erlaß der Neuen Landschaftsordnung vom 12.10.1832, deren § 166 ihr die Verwaltung des Kammergutes unter unmittelbarer Leitung des Staatsministeriums übertrug. Im Gesetz vom 12.10.1832 (Gesetz- und Verordnungssammlung Nr. 24, S. 387 ff.) über die Organisation und den Geschäftskreis der hzgl. Kammer wurde ihre Gliederung in die Direktionen der Domänen, der Forsten und Jagden und der Berg- und Hüttenwerke bestimmt.
Durch das Gesetz vom 19.05.1850 (Gesetz- und Verordnungssammlung Nr. 10), das der Direktion der Domänen die Obliegenheiten der aufgehobenen Lehn- und Grenzkommission übertrug, wurde der bisherige Geschäftskreis der Kammer im wesentlichen bestätigt.
Die Tätigkeit der Kammer fand ihr Ende durch Aufhebung des Gesetzes von 1832 und Einrichtung eines Landesforstamtes, Landesdomänenamtes und Landesbergamts durch das Gesetz vom 11.5.1922 (Gesetz- und Verordnungssammlung Nr. 5); diese Ämter übernahmen nach der Verordnung vom 27.3.1922 (Gesetz- und Verordnungssammlung Nr. 40) ab 1.4.1922 die Geschäfte der bisherigen Direktionen.
Das Landesdomänenamt wurde durch Gesetz vom 16.10.1933 (Gesetz- und Verordnungssammlung Nr. 128) mit Wirkung vom 30.09.1933 aufgehoben. Die Aufgaben und Befugnisse wurden dem Finanzminister übertragen.
Bestandsgeschichte
Die Akten der Domänenverwaltung (Ämter und Klöster-, bzw. Stiftsämter) sind zum größten Teil im 19.
Bestandsgeschichte: Jahrhundert vom Kammerregistrator Knolle in 77 Bänden Findbüchern vorarchiviert verzeichnet worden.
1903 wurde ein kleiner Teil der so erfaßten Akten an das Landeshauptarchiv abgegeben, ohne daß die Findbücher
ebenfalls übergeben wurden. Die abgelieferten Akten wurden in den Findbüchern mit dem Bleistiftvermerk "Archiv" ausgetragen und im Archiv oder bereits in der Behörde eine maschinenschriftliche Abschrift der entsprechenden Aktentitel angefertigt. Dieser Auszug aus den 77 Bänden Behördenfindbüchern wurde im Archiv als "4 Alt Fb. 2" bezeichnet. die mit dieser Aufstellung eingegangenen Akten mit dieser Bestandbezeichnung versehen.
1949/1950 wurden dann die übrigen Akten zusammen mit den Behördenfindbüchern abgegeben. Dieser Zugang ist in den Behördenfindbüchern an den blauen Paketnummern (Nr. 1 - 4387) zu erkennen. Die Akten erhielten die Bestandsbezeichnung "4 Alt 18".
Die archivische Erschließung der Akten erfolgte in Teilbeständen zunächst durch Verzeichnung in einer Zettelkartei.
Aufgenommen wurden bei dieser vorläufigen Verzeichnung auch Akten, die aus dem Bestand 12 Neu 13 stammen. Die Herausnahme ist in den Findbüchern dieses Bestandes mit Rotstift unter Angabe der vorläufigen Signatur erwähnt.
Im Jahr 1992 wurden die Akten auf die Abteilungen "Alt", "W" und "Neu" aufgeteilt und mit der Neuverzeichnung begonnen.
Die Akten des Landesdomänenamtes sind im vorliegenden Bestand belassen worden. Akten aus der Zeit nach der Auflösung des Landesdomänenamtes befinden sich im Bestand 12 Neu.
Die archivische Erschließung erfolgte unter Anleitung der Unterzeichnenden durch Frau Weyershausen, die im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme durch das Arbeitsamt Braunschweig auf der Grundlage des Arbeitsförderungsgesetzes die Erstellung des vorliegenden Findbuches ermöglichte.
Die Eingabe der Titelaufnahmen in die EDV (AIDA) erfolgte ebenfalls durch
Bestandsgeschichte: die Archivangestellte Frau Weyershausen und Herrn Rainer Kustak.
Wolfenbüttel, im Juli 1996
Christina Schröder
Bestandsgeschichte: (Archivinspektorin)
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
An Stelle der gleichzeitig aufgehobenen Domänendirektion wurde am 08.01.1814 (Gesetz- und Verordnungssammlung Nr. 9) die provisorische Domänen-Verwaltungs-Commission eingesetzt, der die Verwaltung der Kammer-, Kloster- und Stiftsgüter, sowie alle übrigen Domanialgefälle und Einkünfte unterstellt wurde. Durch Verordnung vom 19.05.1814 (Gesetz- und Verordnungssammlung Nr. 23) wurde die fürstliche Kammer neu errichtet.
Eine völlige Neuordnung der Behörde erfolgte im Zusammenhang mit dem Erlaß der Neuen Landschaftsordnung vom 12.10.1832, deren § 166 ihr die Verwaltung des Kammergutes unter unmittelbarer Leitung des Staatsministeriums übertrug. Im Gesetz vom 12.10.1832 (Gesetz- und Verordnungssammlung Nr. 24, S. 387 ff.) über die Organisation und den Geschäftskreis der hzgl. Kammer wurde ihre Gliederung in die Direktionen der Domänen, der Forsten und Jagden und der Berg- und Hüttenwerke bestimmt.
Durch das Gesetz vom 19.05.1850 (Gesetz- und Verordnungssammlung Nr. 10), das der Direktion der Domänen die Obliegenheiten der aufgehobenen Lehn- und Grenzkommission übertrug, wurde der bisherige Geschäftskreis der Kammer im wesentlichen bestätigt.
Die Tätigkeit der Kammer fand ihr Ende durch Aufhebung des Gesetzes von 1832 und Einrichtung eines Landesforstamtes, Landesdomänenamtes und Landesbergamts durch das Gesetz vom 11.5.1922 (Gesetz- und Verordnungssammlung Nr. 5); diese Ämter übernahmen nach der Verordnung vom 27.3.1922 (Gesetz- und Verordnungssammlung Nr. 40) ab 1.4.1922 die Geschäfte der bisherigen Direktionen.
Das Landesdomänenamt wurde durch Gesetz vom 16.10.1933 (Gesetz- und Verordnungssammlung Nr. 128) mit Wirkung vom 30.09.1933 aufgehoben. Die Aufgaben und Befugnisse wurden dem Finanzminister übertragen.
Bestandsgeschichte
Die Akten der Domänenverwaltung (Ämter und Klöster-, bzw. Stiftsämter) sind zum größten Teil im 19.
Bestandsgeschichte: Jahrhundert vom Kammerregistrator Knolle in 77 Bänden Findbüchern vorarchiviert verzeichnet worden.
1903 wurde ein kleiner Teil der so erfaßten Akten an das Landeshauptarchiv abgegeben, ohne daß die Findbücher
ebenfalls übergeben wurden. Die abgelieferten Akten wurden in den Findbüchern mit dem Bleistiftvermerk "Archiv" ausgetragen und im Archiv oder bereits in der Behörde eine maschinenschriftliche Abschrift der entsprechenden Aktentitel angefertigt. Dieser Auszug aus den 77 Bänden Behördenfindbüchern wurde im Archiv als "4 Alt Fb. 2" bezeichnet. die mit dieser Aufstellung eingegangenen Akten mit dieser Bestandbezeichnung versehen.
1949/1950 wurden dann die übrigen Akten zusammen mit den Behördenfindbüchern abgegeben. Dieser Zugang ist in den Behördenfindbüchern an den blauen Paketnummern (Nr. 1 - 4387) zu erkennen. Die Akten erhielten die Bestandsbezeichnung "4 Alt 18".
Die archivische Erschließung der Akten erfolgte in Teilbeständen zunächst durch Verzeichnung in einer Zettelkartei.
Aufgenommen wurden bei dieser vorläufigen Verzeichnung auch Akten, die aus dem Bestand 12 Neu 13 stammen. Die Herausnahme ist in den Findbüchern dieses Bestandes mit Rotstift unter Angabe der vorläufigen Signatur erwähnt.
Im Jahr 1992 wurden die Akten auf die Abteilungen "Alt", "W" und "Neu" aufgeteilt und mit der Neuverzeichnung begonnen.
Die Akten des Landesdomänenamtes sind im vorliegenden Bestand belassen worden. Akten aus der Zeit nach der Auflösung des Landesdomänenamtes befinden sich im Bestand 12 Neu.
Die archivische Erschließung erfolgte unter Anleitung der Unterzeichnenden durch Frau Weyershausen, die im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme durch das Arbeitsamt Braunschweig auf der Grundlage des Arbeitsförderungsgesetzes die Erstellung des vorliegenden Findbuches ermöglichte.
Die Eingabe der Titelaufnahmen in die EDV (AIDA) erfolgte ebenfalls durch
Bestandsgeschichte: die Archivangestellte Frau Weyershausen und Herrn Rainer Kustak.
Wolfenbüttel, im Juli 1996
Christina Schröder
Bestandsgeschichte: (Archivinspektorin)
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
16.06.2025, 12:45 PM CEST