Korrespondenz Eugen Zimmermanns an Hermine von Preußen (maschinenschriftliche Durchschrift). Berlin, 15. Dezember 1925 (handschriftlicher Nachtrag mit Bleistift: Zum 17. 12. [19]25). [3 Blatt]
Vollständigen Titel anzeigen
BPH, Rep. 192 Nl Zimmermann, E., Nr. 84
BPH, Rep. 192 Nl Zimmermann, E. Zimmermann, Eugen (Dep.)
Zimmermann, Eugen (Dep.) >> 05 Korrespondenzen >> 05.02 Korrespondenz von Eugen Zimmermann an A-Z >> 05.02.03 Hermine von Preußen (2. Gemahlin Wilhelms II.) >> 05.02.03.01 1925
15.12.1925
Enthält:
- Geburtstagsglückwünsche für Hermine [*17. 12.]
- Schilderung von Zimmermann über seinen Traum: Zimmermanns Teilnahme an der offiziellen Geburtstagsfeier für Hermine von Preußen im königlichen Opernhaus in Berlin vor einigen Tagen
° Defilee der Festgesellschaft vor Hermine in der großen Hofloge
° Wilhelms II. Anwesenheit in der Uniform eines preußischen Feldmarschalls in der Nebenloge der königlichen Oper
° seine Gespräche mit Ministern und Generalen über die Zukunft Deutschlands
- Kurze Mitteilung über den Besuch eines der bekanntesten Führer der Vaterländischen Verbände (?) beim Reichspräsidenten von Hindenburg nach dessen ausdrücklicher Bitte um Darlegung der gegenwärtigen politischen Lage und den daraus abzuleitenden Maßnahmen für Veränderungen, Resümee von Seiten des Besuchers nach seinen mehr als zweistündigen Ausführungen: Schluss mit der schlappen Politik, energische Vorgehensweise gegen Frankreich und völlige Zerschlagung von Sowjetrußland (Kriegserklärung an beide Staaten), Hindenburgs Schlussbemerkung: "... mit dem Flitzbogen kann man es nicht machen"
- Nochmals gute Wünsche für das kommende Lebensjahr an Hermine von Preußen
- Geburtstagsglückwünsche für Hermine [*17. 12.]
- Schilderung von Zimmermann über seinen Traum: Zimmermanns Teilnahme an der offiziellen Geburtstagsfeier für Hermine von Preußen im königlichen Opernhaus in Berlin vor einigen Tagen
° Defilee der Festgesellschaft vor Hermine in der großen Hofloge
° Wilhelms II. Anwesenheit in der Uniform eines preußischen Feldmarschalls in der Nebenloge der königlichen Oper
° seine Gespräche mit Ministern und Generalen über die Zukunft Deutschlands
- Kurze Mitteilung über den Besuch eines der bekanntesten Führer der Vaterländischen Verbände (?) beim Reichspräsidenten von Hindenburg nach dessen ausdrücklicher Bitte um Darlegung der gegenwärtigen politischen Lage und den daraus abzuleitenden Maßnahmen für Veränderungen, Resümee von Seiten des Besuchers nach seinen mehr als zweistündigen Ausführungen: Schluss mit der schlappen Politik, energische Vorgehensweise gegen Frankreich und völlige Zerschlagung von Sowjetrußland (Kriegserklärung an beide Staaten), Hindenburgs Schlussbemerkung: "... mit dem Flitzbogen kann man es nicht machen"
- Nochmals gute Wünsche für das kommende Lebensjahr an Hermine von Preußen
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:42 MESZ
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- 05.02 Korrespondenz von Eugen Zimmermann an A-Z (Gliederung)
- 05.02.03 Hermine von Preußen (2. Gemahlin Wilhelms II.) (Gliederung)
- 05.02.03.01 1925 (Gliederung)