I. Rektorat
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Archive der Universität Konstanz (Archivtektonik) >> Universitätsarchiv >> A. Rektorat und Universitätsverwaltung
Tektonikbeschreibung: Der Gründungsrektor der Universität war Gerhard Hess. Dieses Amt bekleidete er von 1966 bis 1972. Ihm folgte im Kontext des Grundordnungsstreits der Landesbeauftragte Theopont Diez von 1972 bis 1973. Auf Frieder Naschold im Amt des Rektors (1974-1976) folgte mit der bislang längsten Amtszeit Horst Sund (1976-1991). 1991 übernahm der Rechtswissenschaftler Bernd Rüthers das Rektorat. Ihm folgte Rudolf Cohen 1996. Ab dem Jahr 2000 leitete Gerhart von Graevenitz bis 2009 die Geschicke der Universität. Sein Nachfolger, Ulrich Rüdiger, war von 2009 bis Frühjahr 2018 im Rektoramt. Auf die Amtszeit von Kerstin Krieglstein (August 2018 bis September 2020) folgte im Februar 2021 Katharina Holzinger als neue Rektorin der Universität Konstanz.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 10:23 MESZ