Die Brüder Heinrich und Ludwig von Rotenburg (Rodinberg) und Heinrichs Ehefrau Else verzichten auf alle Ansprüche gegen das Kloster Haina wegen de...
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Urk. 26, 840
Urk. 26, A II Haina, Kloster
Urk. 26 Kloster Haina - [ehemals: A II]
Kloster Haina - [ehemals: A II] >> 1325-1349
1348 Juni 24
Ausf., dt., Perg., wegen Moders aufgeklebt. - Urspr. 2 Sg. anh. 1. (neu befestigt) RundSg. Heinrichs von Behringen gen. von Rotenburg, 2,9 cm, im Schild schraffierter Schräglinksbalken, belegt mit einer Schnalle, U.: + S 'HENRIC'I · DE · BERINGEN
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Gegeben nach geburt unsirs herren, als man scribit 1348 jar, of sancte Johannis dag baptiste.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die Brüder Heinrich und Ludwig von Rotenburg (Rodinberg) und Heinrichs Ehefrau Else verzichten auf alle Ansprüche gegen das Kloster Haina wegen des Gutes im Dorf Loshausen (Lazhusin), das weiland Dietrich von Linsingen, ihrer Ältermutter Vater, dem Kloster als Seelgerät gegeben hatte [vgl. Franz Bd. I, Nr. 575], da sie von ihren Freunden überzeugt worden sind, daß sie kein Recht daran haben.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Dietrich Schleier (Slegeren) und Heinrich von Rotenburg.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Franz Nr. 573, Zweiter Band
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die Brüder Heinrich und Ludwig von Rotenburg (Rodinberg) und Heinrichs Ehefrau Else verzichten auf alle Ansprüche gegen das Kloster Haina wegen des Gutes im Dorf Loshausen (Lazhusin), das weiland Dietrich von Linsingen, ihrer Ältermutter Vater, dem Kloster als Seelgerät gegeben hatte [vgl. Franz Bd. I, Nr. 575], da sie von ihren Freunden überzeugt worden sind, daß sie kein Recht daran haben.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Dietrich Schleier (Slegeren) und Heinrich von Rotenburg.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Franz Nr. 573, Zweiter Band
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ