Diedrich Graf zu Manderscheid überläßt seinem Diener Heinrich von Kerpen und dessen Frau Olffen das Auslösungsrecht an einer Gülte von zwei Malter und neun Fass Korn aus Dietrichs Gülten und Renten zu Lutzerath, die dessen Ahnherr dem Cone von Neckenich und dessen Frau Gitzgen für 56 Goldgulden verschrieben hat, weil Heinrich ihm für seine Haushaltung zu Manderscheid insgesamt 46 Goldgulden vorgestreckt hat, und verspricht ihm für die insgesamt 102 Goldgulden jährlich an St. Martinstag aus seiner Rentei zu Manderscheid 5 Malter Korn zu liefern.
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Diedrich Graf zu Manderscheid überläßt seinem Diener Heinrich von Kerpen und dessen Frau Olffen das Auslösungsrecht an einer Gülte von zwei Malter und neun Fass Korn aus Dietrichs Gülten und Renten zu Lutzerath, die dessen Ahnherr dem Cone von Neckenich und dessen Frau Gitzgen für 56 Goldgulden verschrieben hat, weil Heinrich ihm für seine Haushaltung zu Manderscheid insgesamt 46 Goldgulden vorgestreckt hat, und verspricht ihm für die insgesamt 102 Goldgulden jährlich an St. Martinstag aus seiner Rentei zu Manderscheid 5 Malter Korn zu liefern.
Abt. Staatsarchiv Wertheim, R-US 1572 Februar 15
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, R-US Urkundenselekt
Urkundenselekt >> 8. 1560-1579
1572 Februar 15 ("welcher gegeben ist im Jar unsers hern thausent funffhundert zwei und siebenzig jar am 15. Februarii")
Urkunden
Schaden: Pergament Riss/Fehlstelle
Siegler: Diedrich Graf zu Manderscheid
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Siegel des Austellers (abgegangen).
Vermerke: Rückvermerk
Siegler: Diedrich Graf zu Manderscheid
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Siegel des Austellers (abgegangen).
Vermerke: Rückvermerk
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:21 MEZ
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