Adelige Güter.
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WI/1, 208
Spielmann: C/1/VII, C/1/VIII/f; Lüstner(?): 208, 209
WI/1 2.2 Wiesbaden unter Nassau (bis 1866)
2.2 Wiesbaden unter Nassau (bis 1866) >> 3 Gemeindeverwaltung >> 3.2 Lagerbücher, adelige und freie Güter
1510, 1609-1681, 1704-1783, 1807-1813
Enthält im einzelnen: Schreiben betr. Hubkorn der von Langeln und Grorod von dem Barfüßergut, Jungfrauengut, auch der von Lindau Gut genannt (1510, beiliegend Aufstellung über die bürgerlichen Güter Herrn von Langelns o.J. (18 Jh.)), Konzeptmuster für den Kauf bürgerlicher Güter durch Gefreite oder andere auswärtige Personen (1609), Wiese der Herren von Carben (1612, Abschrift von 1641), Verzeichnis der Grundstücke des Hofes zu Auel (1627); 1 Faszikel "Schützenhof" (Schätzung der Güter des verstorbenen Wolff Dietrich Schütz von Holzhausen 1631, adelige Schützische Hofreiten 1632, Dienheimer oder Schützischer Hof 1631, mit weiteren Schriftstücken, Aufstellung über die Güter des Schützenhofs 1768); Güter derer von Stockheim zu Mosbach und Schierstein (1631), Pfändung von drei Pferden des Herrn von Langeln (1631), Stammtafel derer von Langeln (Druck), Verzeichnis der Wiesbadener Güter des Georg Heinrich von Langeln (1620), Joh. Tobias Weber wegen der Kornernte des Schützenhofs (1649), Renovation der Pacht und Zinsen von Junker Kraft Cuno von Leyen (1651), Heberegister von Herrenpacht und Geldzinsen des Rentmeisters Joh. Balthas. Kehr (1651), Renovation der Carbischen Geld- und Fruchtzinsen zu Wiesbaden (1660), Regelungüber die Zahl der gehaltenen Schafe in Hinblick auf den Pachtbrief des Christian Clemens Philgus (Filgus) über das Schrödersche Gut (o.J., 17. Jh.), Renovation der Langelschen und Carbischen Zinsen und Pächte des Johann Eberhard von Langeln zu Wiesbaden (1681, mit älteren Beilagen, dabei Klagesache Johann Steyer und David Goßmann als Erben von Peter Mann wegen des Auringer Guts u.a. 1651), Klagesache der Seeligschen Erben wegen des Udenheimer Hofguts (o.J., 18 Jh.); Anna Elisabeth, Witwe Jacob Geyger, verkauft an Johann Jacob Wagner und seine Frau Susanna Elisabetha das Knefelische Hofgut außerhalb Wiesbadens (1704); die Stadt Wiesbaden verkauft Wallrad von Maltitz die auf seinen bürgerlichen Gütern lastende Schatzung (Konzept, 1707); Extrakt aus einer Renovation von 1591 (?) über Dienstwagengelder von Hofgütern (o.J.); Vergleich zwischen der Witwe von Koppenstein und der Stadt Wiesbaden wegen des Überrieder Weinzehnten (Konzept, 1714); Aufzeichnungen über das sog. Ochsengut (1744, o.J. (nach 1763)); Spezifikation der bürgerlichen Güter, die dem Köthischen Hof Pacht und Zinsen geben müssen (1748); Kaufangelegenheiten Viktor-Hofgut (1750. 1774); Streitsache des Müllermeisters Mahr wegen der Renovation der Pacht und Zinsen des Köthischen Hofes von 1704 (1779-1783); Anfragen wegen Güter der Fürsten von der Leyen, des preußischen Staatsministers Freiherrn vom Stein, des Fürsten von Isenburg (1807-1813); kurpfälzische bzw. Reibeltsche Wiese (1811).
Sachakte
Vermerke: Deskriptoren: Langeln, von; Grorod; Carben, von; Holzhausen, Wolff Dietrich Schütz von; Stockheim, von; Langeln, Georg Heinrich von; Weber, Joh. Tobias; Leyen, Kraft Cuno von; Kehr, Joh. Balthasar; Philgus, Christian Clemens; Langeln, Johann Eberhard; Steyer, Johann; Goßmann, David; Mann, Peter; Geyger, Anna Elisabeth; Geyger, Jacob; Wagner, Johann Jacob; Wagner, Susanna Elisabetha; Maltitz, Wallrad von; Koppenstein, von; Mahr; Stein, Freiherr vom; Isenburg, von; Grorod; Auel; Mosbach; Schierstein; Auringen; Udenheim; Reibeltsche Wiese; Barfüßergut; Köthischer Hof; Knefelisches Hofgut; Schützenhof; ; Güter, adelige; Pacht; Gemeindeverwaltung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
27.03.2025, 11:44 MEZ