Johann Kemerer bekundet für sich und seine Erben, dass Heinrich [von Kranlucken], Abt von Fulda, seine Einwilligung gegeben hat, dass Johann dem R...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1361-1370
1367 Mai 11
Ausfertigung, Pergament, mit Pergamentstreifen angehängtes Siegel (beschädigt)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Nach Cristis geburt dryzcenhundert iar in dem siben und sechzigistin iare an Dinstage nach sent Johans tage vor der phorten
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Johann Kemerer bekundet für sich und seine Erben, dass Heinrich [von Kranlucken], Abt von Fulda, seine Einwilligung gegeben hat, dass Johann dem Ritter Dietrich (Dietz) von Thüngen (Tungden) und dessen Erben das Johann von Heinrich auf Lebzeiten verliehene Gut in Obereschenbach bei Hammelburg zum Wiederkauf verkauft hat. Johann verpflichtet sich, das Gut binnen vier Jahren wiederzukaufen und dann dauerhaft zu behalten, so wie er es von Heinrich verliehen bekommen hat. Siegelankündigung. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Johann Kemerer
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Johann Kemerer bekundet für sich und seine Erben, dass Heinrich [von Kranlucken], Abt von Fulda, seine Einwilligung gegeben hat, dass Johann dem Ritter Dietrich (Dietz) von Thüngen (Tungden) und dessen Erben das Johann von Heinrich auf Lebzeiten verliehene Gut in Obereschenbach bei Hammelburg zum Wiederkauf verkauft hat. Johann verpflichtet sich, das Gut binnen vier Jahren wiederzukaufen und dann dauerhaft zu behalten, so wie er es von Heinrich verliehen bekommen hat. Siegelankündigung. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Johann Kemerer
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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- 1361-1370 (Gliederung)
Namensnennung 4.0 International