Der Abt Werner [von Rosenegg] und der Konvent des Benediktinerklosters Reichenau ("in der Richenow") [Lkr. Konstanz] verkaufen den Gebrüdern Friedrich und Johann, Söhne des Maurers Friedrich, sowie Heinrich dem Jungen, dem Enkel des Menz Klilin von Ehrenstein ("Eristain") [Stadt Blaustein/Alb-Donau-Kreis], alle Bürger zu Ulm, als Leibgeding die Zehnten des Klosters in Ehrenstein ("Erenstain"). Ausgenommen davon sind nur die Zehnten von den Äckern bei der Kirche, die nach Klingenstein [Stadt Blaustein/Alb-Donau-Kreis] gehören. Die Käufer haben dem Kloster dafür 120 ungarische und böhmische Gulden bezahlt. Nach dem Tod aller drei Käufer fallen die Zehnten wieder an das Kloster zurück.