Berufung gegen ein Beiurteil, das die Erstellung der Acta priora anordnete, nachdem die Appellaten gegen den Freispruch des Appellanten von einer Geldforderung wegen der Inbesitznahme eines Erbanteils in Wesel und die ihnen auferlegte Vorlage einer Berechnung von Einkünften an die 2. Instanz appelliert hatten. Der Appellant wendet ein, daß die Sache wegen Fristversäumnissen desert sei.
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Berufung gegen ein Beiurteil, das die Erstellung der Acta priora anordnete, nachdem die Appellaten gegen den Freispruch des Appellanten von einer Geldforderung wegen der Inbesitznahme eines Erbanteils in Wesel und die ihnen auferlegte Vorlage einer Berechnung von Einkünften an die 2. Instanz appelliert hatten. Der Appellant wendet ein, daß die Sache wegen Fristversäumnissen desert sei.
AA 0627, 5403 - S 2192/7521
AA 0627 Reichskammergericht, Teil VIII: S-T
Reichskammergericht, Teil VIII: S-T >> 1. Buchstabe S
1656 - 1688 (1654 - 1685)
Enthaeltvermerke: Kläger: Bernhard Scholten, Werkmeister, Wesel; seit 1658 seine Witwe Anna Berning; seit 1683 als Erben Wilhelm Cretior: Bernard und Jakob Scholten, Amsterdam, und Samuel van der Holst, Amsterdam, (Bekl.) Beklagter: Jenneken von Rans, Witwe des Johann Stallknecht, jetzige Frau des Johann Roler (Rohlers, Rolehrs), Wesel, und Konsorten: Derrick Otten und Bernd Fahrensteg als Vormünder ihrer Kinder; seit 1665 Hendrick (Heinrich) Stallknecht, Derrick Otten und Johann Holling als Vormünder; seit 1676 Derrick Stallknecht und Gertrud Stallknecht als Vormünder (Kl.) Prokuratoren (Kl.): Dr. Paul Gambs 1656 - Subst.: Dr. Johann Karl Müeg Prokuratoren (Bekl.): Dr. Jakob Friedrich Kuehorn 1658 - Subst.: Ulrich Daniel Kuehorn - Dr. Johann Karl Müeg 1665 - Subst.: Dr. Wilhelm Heinrich Boll - Dr. Georg Friedrich Müeg 1676 - Subst.: Dr. Marquart Prozeßart: Appellationis Instanzen: 1. Gericht zu Wesel (? - 1654) - 2. Hofgericht und Justizräte zu Kleve 1655 - 3. RKG 1656 - 1688 (1654 - 1685) Beweismittel: Acta priora (Q 6). Beschreibung: 3,5 cm, 99 Bl., lose, Q 1-25, 3 Beilagen.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:19 MESZ