A Rep. 250-04-14 Peek & Cloppenburg KG (Bestand)
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A Rep. 250-04-14
Landesarchiv Berlin (Archivtektonik) >> A Bestände vor 1945 >> A 6 Unternehmen der Wirtschaft >> A 6.2 Unternehmen der privaten Wirtschaft
1915 - 1959
Vorwort: A Rep. 250-04-14 Peek & Cloppenburg KG
1. Betriebsgeschichte
In der Gertraudtenstraße 26/27 Ecke Rossstrasse 1/1a eröffnete James Cloppenburg 1901 sein erstes Fachgeschäft für Herren- und Knabenkleidung in Berlin. Gleichzeitig noch eines in Düsseldorf. In diesem Geschäft wurde das einheitliche Größensystem in der Herrenkonfektion eingeführt. Mit dem Versandhandel begann die Firma 1907. In verschiedenen deutschen Städten wurden weitere Filialen eröffnet. Mit Damenoberbekleidung wurde seit 1936 gehandelt. Seit 1936 war die Firma eine Kommanditgesellschaft (KG). Am Ende des Zweiten Weltkrieges waren alle Häuser der Firma zerstört worden, trotzdem wurde zügig am Wideraufbau gearbeitet. Im sowjetischen Sektor Berlins wurden Einrichtungen der Firma enteignet unter Verwaltung der Deutschen Treuhandverwaltung (DTV) gestellt. Diese wurden 1947 unter der Bezeichnung Bekleidungswerke Fortschritt GmbH und 1949 als Volkseigener Betrieb (VEB) Bekleidungswerke Fortschritt weiterbetrieben. In der alliierten Besatzungszone Berlins ist 1956 die neue Filiale der Firma in der Tauentzienstraße eröffnet worden.
2. Bestandsgeschichte
Die Unterlagen der Firma Peek & Cloppenburg KG wurden im Jahre 1984 vom Archiv des VEB Oberbekleidung Berlin an das Stadtarchiv Berlin übergeben. Dieses fusionierte 1991 mit dem West-Berliner Landesarchiv zum Landesarchiv Berlin.
Eine archivarische Verzeichnung auf Karteikarte wurde 200 mit Augias 7.4 erfasst. In diesem Zusammenhang erfolgte auch die technische Bearbeitung der Unterlagen nach konservatorischen Gesichtspunkten.
Insgesamt umfasst der Bestand A Rep. 250-04-14 Peek & Cloppenburg nunmehr 44 AE (4,5 lfm). Seine Laufzeit reicht von 1902 bis 1949.
Der Bestand ist wie folgt zu zitieren:
Landesarchiv Berlin, A Rep. 250-04-14 Peek & Cloppenburg , Nr. ...
3. Korrespondierende Bestände
C Rep. 470-01 VEB Damenoberbekleidung „Fortschritt“ Berlin
C Rep. 470-02 VEB Herrenbekleidung „Fortschritt“ Berlin
Berlin, im September 2004 Thomas Pockrandt
1. Betriebsgeschichte
In der Gertraudtenstraße 26/27 Ecke Rossstrasse 1/1a eröffnete James Cloppenburg 1901 sein erstes Fachgeschäft für Herren- und Knabenkleidung in Berlin. Gleichzeitig noch eines in Düsseldorf. In diesem Geschäft wurde das einheitliche Größensystem in der Herrenkonfektion eingeführt. Mit dem Versandhandel begann die Firma 1907. In verschiedenen deutschen Städten wurden weitere Filialen eröffnet. Mit Damenoberbekleidung wurde seit 1936 gehandelt. Seit 1936 war die Firma eine Kommanditgesellschaft (KG). Am Ende des Zweiten Weltkrieges waren alle Häuser der Firma zerstört worden, trotzdem wurde zügig am Wideraufbau gearbeitet. Im sowjetischen Sektor Berlins wurden Einrichtungen der Firma enteignet unter Verwaltung der Deutschen Treuhandverwaltung (DTV) gestellt. Diese wurden 1947 unter der Bezeichnung Bekleidungswerke Fortschritt GmbH und 1949 als Volkseigener Betrieb (VEB) Bekleidungswerke Fortschritt weiterbetrieben. In der alliierten Besatzungszone Berlins ist 1956 die neue Filiale der Firma in der Tauentzienstraße eröffnet worden.
2. Bestandsgeschichte
Die Unterlagen der Firma Peek & Cloppenburg KG wurden im Jahre 1984 vom Archiv des VEB Oberbekleidung Berlin an das Stadtarchiv Berlin übergeben. Dieses fusionierte 1991 mit dem West-Berliner Landesarchiv zum Landesarchiv Berlin.
Eine archivarische Verzeichnung auf Karteikarte wurde 200 mit Augias 7.4 erfasst. In diesem Zusammenhang erfolgte auch die technische Bearbeitung der Unterlagen nach konservatorischen Gesichtspunkten.
Insgesamt umfasst der Bestand A Rep. 250-04-14 Peek & Cloppenburg nunmehr 44 AE (4,5 lfm). Seine Laufzeit reicht von 1902 bis 1949.
Der Bestand ist wie folgt zu zitieren:
Landesarchiv Berlin, A Rep. 250-04-14 Peek & Cloppenburg , Nr. ...
3. Korrespondierende Bestände
C Rep. 470-01 VEB Damenoberbekleidung „Fortschritt“ Berlin
C Rep. 470-02 VEB Herrenbekleidung „Fortschritt“ Berlin
Berlin, im September 2004 Thomas Pockrandt
Bestand
Verwandte Verzeichnungseinheiten: LAB C Rep. 470-01 VEB Damenoberbekleidung „Fortschritt“ Berlin
LAB C Rep. 470-02 VEB Herrenbekleidung „Fortschritt“ Berlin
LAB C Rep. 470-02 VEB Herrenbekleidung „Fortschritt“ Berlin
Zugangsbestimmungen: Zahlreiche Akten sind auf Grund archivgesetzlicher Bestimmungen bzw. der EU-Datenschutz-Grundverordnung für die Benutzung befristet gesperrt. Eine Verkürzung der Schutzfristen kann auf Antrag erfolgen. Dazu bedarf es der besonderen Zustimmung des Landesar
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
22.08.2025, 11:21 AM CEST