Stheven von Leick, Vogt in Heinsberg, als Stellvertreter des auf seiner "Oedfart" abwesenden Lehnsherrn Johann von Loen, Herr zu Heinsberg und Löwenberg, ferner die Mannen Johann von Leick der Alte, Stheven von Brempt, Johann von Entzenbroich, Dietrich von Mersen bekunden, dass Frau Margaretha von Wasshem an das Gangolfstift verkauft hat den Hof Vorslar im Kirchspiel Kirchhoven und der Aussteller damit belehnt hat den Kanoniker Dietrich von Borchem, Kellner des Stifts.
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Stheven von Leick, Vogt in Heinsberg, als Stellvertreter des auf seiner "Oedfart" abwesenden Lehnsherrn Johann von Loen, Herr zu Heinsberg und Löwenberg, ferner die Mannen Johann von Leick der Alte, Stheven von Brempt, Johann von Entzenbroich, Dietrich von Mersen bekunden, dass Frau Margaretha von Wasshem an das Gangolfstift verkauft hat den Hof Vorslar im Kirchspiel Kirchhoven und der Aussteller damit belehnt hat den Kanoniker Dietrich von Borchem, Kellner des Stifts.
AA 0301 Heinsberg, St. Gangolf, Rep. u. Hs. (AA 0301)
Heinsberg, St. Gangolf, Rep. u. Hs. (AA 0301) >> 1. Rep. u. Hs. >> Kartular. Papierhandschrift in folio von 284 beschriebenen Seiten, worauf noch ein Zehntregister folgt. Den Urkunden sind Spezifikationen und sonstige Notizen angereicht
1409 Mai 28
Diverse Registraturbildner
Urkunde
A., fol. 83
Kartular. Papierhandschrift in folio von 284 beschriebenen Seiten, worauf noch ein Zehntregister folgt. Den Urkunden sind Spezifikationen und sonstige Notizen angereicht
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:40 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.2. Geistliche Institute (Tektonik)
- 1.2.2. E - H (Tektonik)
- 1.2.2.23. Heinsberg (Tektonik)
- 1.2.2.23.1. St. Gangolf (Tektonik)
- Heinsberg, St. Gangolf, Rep. u. Hs. AA 0301 (Bestand)
- 1. Rep. u. Hs. (Gliederung)
- Kartular. Papierhandschrift in folio von 284 beschriebenen Seiten, worauf noch ein Zehntregister folgt. Den Urkunden sind Spezifikationen und sonstige Notizen angereicht (Archivale)