Mainz, 1614.03.11. (Richter Hettisch). Margreth, Ww. des B. und Metzlers unter den Obern Scharn Johann Fuchs, verkauft ihrem Sohn dem B. und Metzler unter den Obern Scharn Hans Fuchs u.s.Fr. ein zinsfreies Haus in der Obern Scharn, neben Endres Emrich und Georg Krug, für 800 fl., davon 600 fl. von den Käufern als ihr Eigentum einzubehalten (wie der Sohn Theobald 700 fl., Georg 341 fl. empfangen haben), Rest in Jahresraten von 50 fl. (Einzelheiten). Z.: Johann Fuchs, Stoffel Teuerkauf, und Philipp Schotting.
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Mainz, 1614.03.11. (Richter Hettisch). Margreth, Ww. des B. und Metzlers unter den Obern Scharn Johann Fuchs, verkauft ihrem Sohn dem B. und Metzler unter den Obern Scharn Hans Fuchs u.s.Fr. ein zinsfreies Haus in der Obern Scharn, neben Endres Emrich und Georg Krug, für 800 fl., davon 600 fl. von den Käufern als ihr Eigentum einzubehalten (wie der Sohn Theobald 700 fl., Georg 341 fl. empfangen haben), Rest in Jahresraten von 50 fl. (Einzelheiten). Z.: Johann Fuchs, Stoffel Teuerkauf, und Philipp Schotting.
U / 1614 März 11 (in 5 / 24)
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden, Kopialüberlieferung Bestand 5 (Stadtgericht)
11.03.1614
Stadtgericht Mainz
In 5 / 24, fol. 62 v.
Urkunden
Banngewinnung 1617.07.12, Nr. 10.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:30 MESZ