Scheidungsstreitigkeiten zwischen Truchseß Otto von Trauchburg-Scheer bzw. dem truchsessisch-trauchburgischen Haus und seiner Frau Maria Sidona geb. Gräfin von Schlick und wegen daraus resultierender Ansprüche des truchsessischen Hauses auf die Herrschaft Pollick (wohl Polliken Krs. Budweis) in Böhmen
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Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/1 T 3 Nr. 86
Rep. II Pk. 15
K. I, F.11 Nr.3 Fasc.(C)
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/1 T 3 Friedberg-Scheer: Akten
Friedberg-Scheer: Akten >> 1. Familiensachen >> 1.3. Heiraten und Aussteuer bzw. Wittümer und Verzichteungen
1662-1665
Enthält: Mandat Kaiser Leopolds I. an Truchseß Otto, worin nach kirchlich ausgesprochener Scheidung die Rückgabe des Heiratsguts und der Morgengabe an seine frühere Frau M. Sidona verlangt wird, 28. Aug. 1662 -Pap., Ausf. mit aufgedrucktem Papier-Siegel; Extrakt aus dem Heiratsvertrag von 1642 - Abschrift
Teil II
Teil II
Friedberg-Scheer
1 Bü
Archivale
Schlik, Maria Sidonia von; Gräfin, -1691
Waldburg-Trauchburg, Otto von; Reichserbtruchsess, Graf, 1615-1663
Böhmen [CZ]; truchs. Ansprüche auf Polliken
Polliken, Böhmen [CZ]; truchs. Ansprüche
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:46 MESZ
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- Friedberg-Scheer: Akten (Bestand)
- 1. Familiensachen (Gliederung)
- 1.3. Heiraten und Aussteuer bzw. Wittümer und Verzichteungen (Gliederung)