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Strittige Sachen, Reklamationen, Gesuche im Kanton Dormagen
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Roerdepartement, Präfektur (AA 0633) >> 3. Erste Division: Finanzwesen >> 3.1. Erstes Büro: Domänenverwaltung >> 3.1.16. Strittige Sachen, Reklamationen, Gesuche in Domänenangelegenheiten >> 3.1.16.3. Arrondissement Köln
(1783) 1798-1808
Enthaeltvermerke: Rückstände des Pächters von Gütern in Worringen (ehem. Domstift Köln), Hermann Gladbach; Eigentumsanspruch des Bernhard Passmann auf eine Wiese als Zubehör zum HofDomvikarienhof; Reklamation der Kirchmeister des Doms in Köln gegen den Verkauf der Drei-Königs- Ländereien als zum officium trium regum gehörig; Musiker des Orchesters und Vikare der Domkirche: Gesuche um Belassung der für ihren Unterhalt bestimmten Güter (mit Namenslisten und Etats) u.a. Groß- und Burghofzu Gleuel, Schulenhofzu Nettesheim; Reklamation des Gottfried Hansen, Vikars und Lehrers zu Nettesheim, gegen die Verpachtung der zur Schule gehörenden Ländereien in der Commune Rommerskirchen; Gesuch des Christian Coenen, Pächters des Domänenhofes Wallhofin der Mairie Dormagen, um Pachtnachlaß wegen Feldschäden; Gesuch des Wilhelm Fleischhauer, Pächters der Güter der Ehrenlegion in Zons, um Genuß der Weidenbüsche auf den von ihm gepachteten Wiesen; Auseinandersetzungen zwischen Peter Röttgen zu Nievenheim, Käufer von Land in Nievenheim, und Johann Pröpper, Pächter dieses Landes; Reklamation des Maire von Dormagen gegen den Verkauf eines zum Bau einer Gendarmeriekaserne benötigten Terrains; Auseinandersetzungen zwischen der Witwe Bungards zu Zons, Käuferin einer Wiese zu Stürzelberg, und dem Pächter dieser Wiese Arnold Horrichem
Diverse Registraturbildner
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.