Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
"Rotes Buch"
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
INA Inventar des Archivs der Stadt Werl >> C - Protokoll- und Amtsbücher aus vorpreussischer Zeit >> C III sonstige städtische Amtsbücher
1324 - 1726
Enthält: Moderne Einband von vor 1952. Intus: Fol. 1r: Pergament - Alter Umschlag, rot gefärbt, Aufschrift 17. Jhd. "Scharffrichters buch" Fol. 1v: Pergament - Alter Umschlag, nicht gefärbt Fol. 2-5: Werler Statutarrechte 1324 Fol. 6-6v: Register der zu stellenden Mannschaften und Pferde in Westfalen, 15. Jhd. Fol. 7: "It(em) dyt sint dey ordele dey dar sint geschulden vor den Raet to Werle unde dar dey Raet op geloist hevet Anno Domini M°cccc° [...]" Fol. 8-9: Bestellung des Scharfrichters zu Werl 1712, 1726 Fol. 10-32: Protokolle über Zivilklagen, meist undatiert, 16. Jhd. Fol. 33-33v: leer Fol. 34-35: Genannte Bürgermeister und Rat zu Werl verkaufen dem Priester Arnold Attendarn gen. Spormecker und dem Johann Tremon jährliche Einkünfte von 10 rhein. fl. (1419 die Severini ep. Ausfertigung, Pergament, latein) Der rechte Rand der Urkunde ist abgeschnitten und am unteren Rand quer mit durchgeflochtetenen Pergamentstreifen wieder befestigt. Urkunde diente lt. Rückaufschrift als Einband für des "Scharfrichters Buch". Fol. 36: Rezept, Büchsenpulver zu machen Fol. 36v: leer Fol. 37-43: Protokolle von Ratsbeschlüssen, gerichtlichen Klagen, Kopiar für die Stadtverwaltung wichtiger Urkunden, angefangen 1460-1498 Fol. 43v: leer Fol. 44: Angenommene Stadtsekretäre, 1529, 1539 Fol. 44v: leer Fol. 45: Supplikation des Klosters Wedinghausen an Erzbischof von Köln, 1520 Fol. 45v: leer Fol. 46-49: Vormundschaftsbestellungen, Ratssitzungen und Adoptionen 1539-1549 Fol. 50: Zivilklagen 1542-1544 Fol. 51-52: Scharfrichterbestallungen 1547-1558 Fol. 53-54v: Erbschaftsregelungen 16. Jhd. Fol. 55r-v: Adoption betr. 1566 Fol. 56-57: Scharfrichterbestallungen 1620-1646 Fol. 57v-66: Erbschaftsregelungen, Zivilprozesse 1500 Fol. 58-58r: Scharfrichterbestallung 1664 Fol. 67-69r: leer Fol. 69v: Verleihung des Burggrabens und des Barckloe an Jorien Vollen und seinen Sohn Johann Vollen für deren Lebenszeit 1521 Fol. 70-95v: Zivilklagen, Vergleiche 1500-1516 Fol. 96-101: Geschworene Urfehden 1460-1485 Fol. 102-115v: Zivilklagen, Vergleiche, Vormundschaftssachen, Adoptionen, Anf. 16. Jhd. - 1596 Fol. 116-118: leer Fol. 119v-121r: leer Fol. 118-125: Schuldenregister der Stadt, 2. Hälfte 15. Jhd. Fol. 126-127 leer Fol. 127r (doppelt gezeichnet): Alter Einband, Pergament, 4 Zeilen Text, noch nicht entziffert Fol. 127v: Alter, rot eingefärbert Pergamenteinband
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.