Amtsgericht Goslar (Bestand)
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NLA HA, Hann. 72 Goslar
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche Bestände >> 1.11 Kurfürstentum/Königreich Hannover >> 1.11.12 Justiz >> 1.11.12.2 Untere Justizbehörden >> 1.11.12.2.5 Amtsgerichte im Obergerichtsbezirk Hildesheim
1607-1897
Bestandsgeschichte: Aufgabe bei der Verzeichnung des vorliegenden Archivbestandes war die Eingliederung größerer Zugänge in den bereits vorgeordneten Altbestand.
So waren eine Anzahl von Hypothekenbüchern und Bordereaux aus der französisch- westfälischen Zeit, die sich im Archivbestand des Hildesheimer Amtsgerichts anlässlich dessen Ordnung vorgefunden hatte, dem vorliegenden Amtsgericht Goslar einzufügen.
Ähnliches ergab sich hier beim ehemaligen Amt Schladen, wo ein größerer Zugang von Obligationen, Depositen, Testamenten und Prozessen einzuordnen war.
Im Bereich des ehmaligen Amtsgerichts Wöltingerode und des Amtsgerichts Goslar selbst bestanden die Zugänge auch aus Kontraktenbüchern.
Die umfangreichen und schwer aufzustellenden Hypothekenbücher neuerer Zeit sind zur weiteren Aufbewahrung beim Bestand Hann. 172 Goslar (Amtsgericht Goslar ab 1879) vorgesehen.
Da nach der Fertigstellung dieses Findbuches nochmals eine Ablieferung erfolgte, mussten verschiedene Ergänzungen vorgenommen werden, insbesondere konnte die Gruppe der Notariatsakten dem Bestand noch zugefügt werden.
Der Archivbestand ist 2001 durch eine weitere Abgabe erweitert worden (vgl. Acc. 2001/033).
Stand: 2004
Findmittel: An den vorliegenden Archivbestand Hann. 72 Goslar schließt die Überlieferung des Amtsgerichts Goslar nach der Reichsjustizreform 1879 (Hann. 172 Goslar) an. Bei der Abgrenzung zu diesem Archivbestand sind zeitliche Überschneidungen nicht zu vermeiden, so dass in entsprechenden Fällen auch die Findmittel zu diesem Archivbestand heranzuziehen sind.
Bearbeiter: Dr. Stöhr (1961)
Petra Diestelmann (2004)
So waren eine Anzahl von Hypothekenbüchern und Bordereaux aus der französisch- westfälischen Zeit, die sich im Archivbestand des Hildesheimer Amtsgerichts anlässlich dessen Ordnung vorgefunden hatte, dem vorliegenden Amtsgericht Goslar einzufügen.
Ähnliches ergab sich hier beim ehemaligen Amt Schladen, wo ein größerer Zugang von Obligationen, Depositen, Testamenten und Prozessen einzuordnen war.
Im Bereich des ehmaligen Amtsgerichts Wöltingerode und des Amtsgerichts Goslar selbst bestanden die Zugänge auch aus Kontraktenbüchern.
Die umfangreichen und schwer aufzustellenden Hypothekenbücher neuerer Zeit sind zur weiteren Aufbewahrung beim Bestand Hann. 172 Goslar (Amtsgericht Goslar ab 1879) vorgesehen.
Da nach der Fertigstellung dieses Findbuches nochmals eine Ablieferung erfolgte, mussten verschiedene Ergänzungen vorgenommen werden, insbesondere konnte die Gruppe der Notariatsakten dem Bestand noch zugefügt werden.
Der Archivbestand ist 2001 durch eine weitere Abgabe erweitert worden (vgl. Acc. 2001/033).
Stand: 2004
Findmittel: An den vorliegenden Archivbestand Hann. 72 Goslar schließt die Überlieferung des Amtsgerichts Goslar nach der Reichsjustizreform 1879 (Hann. 172 Goslar) an. Bei der Abgrenzung zu diesem Archivbestand sind zeitliche Überschneidungen nicht zu vermeiden, so dass in entsprechenden Fällen auch die Findmittel zu diesem Archivbestand heranzuziehen sind.
Bearbeiter: Dr. Stöhr (1961)
Petra Diestelmann (2004)
25,4
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
16.06.2025, 12:45 PM CEST
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- Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik)
- Gliederung (Archival tectonics)
- 1 Staatliche Bestände (Archival tectonics)
- 1.11 Kurfürstentum/Königreich Hannover (Archival tectonics)
- 1.11.12 Justiz (Archival tectonics)
- 1.11.12.2 Untere Justizbehörden (Archival tectonics)
- 1.11.12.2.5 Amtsgerichte im Obergerichtsbezirk Hildesheim (Archival tectonics)