E 10/N 56 Wildermuthgymnasium (Bestand)
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E 10/N 56
Stadtarchiv Tübingen (Archivtektonik) >> E: Fremdprovenienzen >> E 10: Kleinere Nachlässe
1900-1955, 1971
Form und Inhalt: Der Bestand enthält die Akten der im Jahr 1896 gegründeten Höheren Mädchenschule in Tübingen. 1914 wurde die Schule zur Mädchenrealschule und 1937 zur Oberschule für Mädchen ausgebaut. Das Schulgebäude an der Derendinger Allee wurde nach seiner Einweihung 1927 Wildermuthschule genannt. Den Namen Wildermuthgymnasium trägt die Schule erst seit 1954, als die Mädchenoberschule in ein Gymnasium umgewandelt wurde.
Druckschriften zu dieser Schule befinden swich in der Bibliothek unter der Signatur M 1303.
Am 21.12.2016 übergab Frau Julia Murken zusammen mit ihrer Oberstufenklasse dem Stadtarchiv Tübingen vier Bände vom Wildermuthgymnasium aus der Zeit des Nationalsozialismus und der Nachkriegszeit. Frau Margarete Hemming, ehemalige Lehrerin des Wildermuthgymnasiums, hatte nach dem 2. Weltkrieg diese Unterlagen privat aufbewahrt. Über deren Nichte Helga Draugelates gelangten die Bände schließlich 2016 in die Hände von Frau Julia Murken. Der Nachtrag umfasst die Protokolle des Lehrerkonvents 1933-1942, ein Klassenbuch der Klasse 8h und zwei Zeugnislisten.
Diese Unterlagen wurden von der Schülerin Frau Jana Schumacher für ihren Beitrag zum Landespreis für Heimatforschung Baden-Württemberg 2016: „ Erziehung von oben und von unten“, Einfluss des Nationalsozialismus auf Jugend und Schule am Beispiel von Tübingen“ ausgewertet. Ein Exemplar der Arbeit befindet sich in der Bibliothek unter der Signatur S 36/16 EV: 22/2017
Druckschriften zu dieser Schule befinden swich in der Bibliothek unter der Signatur M 1303.
Am 21.12.2016 übergab Frau Julia Murken zusammen mit ihrer Oberstufenklasse dem Stadtarchiv Tübingen vier Bände vom Wildermuthgymnasium aus der Zeit des Nationalsozialismus und der Nachkriegszeit. Frau Margarete Hemming, ehemalige Lehrerin des Wildermuthgymnasiums, hatte nach dem 2. Weltkrieg diese Unterlagen privat aufbewahrt. Über deren Nichte Helga Draugelates gelangten die Bände schließlich 2016 in die Hände von Frau Julia Murken. Der Nachtrag umfasst die Protokolle des Lehrerkonvents 1933-1942, ein Klassenbuch der Klasse 8h und zwei Zeugnislisten.
Diese Unterlagen wurden von der Schülerin Frau Jana Schumacher für ihren Beitrag zum Landespreis für Heimatforschung Baden-Württemberg 2016: „ Erziehung von oben und von unten“, Einfluss des Nationalsozialismus auf Jugend und Schule am Beispiel von Tübingen“ ausgewertet. Ein Exemplar der Arbeit befindet sich in der Bibliothek unter der Signatur S 36/16 EV: 22/2017
1,1 lfd. m
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
29.04.2025, 8:21 AM CEST