Einkünfte des Stifts Bedburg
Vollständigen Titel anzeigen
AA 0058, 1583
XVI B 202
AA 0058 Kleve-Mark, Akten (AA 0058) (Version für Inventar 1609)
Kleve-Mark, Akten (AA 0058) (Version für Inventar 1609) >> 3. Landesregierung und -verwaltung >> 3.3. Landesherrliche, kirchliche bzw. kommunale Verwaltung >> 3.3.2. Kleve, Herzogtum >> 3.3.2.2. Kirchen-, Schul- und Armenwesen >> 3.3.2.2.6. Bedburg, Stift
14. Jh.-16. Jh.
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: - Einkünfteverzeichnis des Stiftes, o.D. (Anfang 16. Jh.); - Zehnten im Schalbroich und Eckholtscher (bei Donsbrüggen) Zehnt; - Streitsachen mit der klevischen Verwaltung, 1513-1557; - Bekundung der Schöffen zu Kleve über Zehnten; - Streitsachen (Eckholtscher Zehnt) der Klöster Bedburg und Gnadenthal; - Kartenzeichnung der Gegend zwischen Donsbrüggen, Mehr und Rindern; - Verkauf des Zehnten zu Donsbrüggen, 27. September 1330; - Jordanus de Rynhare, Ritter, und Söhne Gerlach, Jordanus, Wilhelmus und Jordanus, verkaufen dem Bürger zu Kleve Arnold Noyden ihren großen und kleinen Zehnten zu Donsbrüggen (Siegelankündigung des Grafen Dietrich von Kleve und der Klever Schöffen), 1330 September 27 (Abschrift 16. Jh.); - Belehnung mit dem halben großen und kleinen Zehnten zu Donsbrüggen durch Heinrich Walewani, Vikar des Stiftes Kleve, als Prokurator der Abtei Echternach, für Godefridus van dem Sande, Konversen der Kirche (Stift) zu Bedburg (als bisheriger Inhaber genannt Godefridus van dem Eselberghe, Konverse zu Bedburg - den weiteren Nachfolger soll die Kirche zu Bedburg präsentieren), 1380 April 15 (Abschrift 16. Jh.); - Gut ingen Buckenwaldt zu Uedem als Zinsgut des Klosters (Inhbaber: Derick Rademecker und Ehefrau Catharina Wyenhorst), 1563; - Gut zu Kekerdom (Munnickhof): Übergriffe der Herren van Genth, 1567; - Scheyffart'scher oder Scheyffelscher Zehnte zu Qualburg, 1536-1574 (benannt nach Johann Scheyffart von Merode, Herrn zu Hemmersbach, der 1514 den Zehnten an Kloster Bedburg verkaufte): Streit des Klosters mit dem klevischen Rechenmeister Luyff von Osterwick (mit Zeichnung der Gegend und Flurlage zwischen Qualburg und Kellen mit dem Kermisdael); - Zehnten zu Bedburg ("Bebber"), ca. 1560-1562 (Inhaber: Adolf von Meverden genannt Diepenbrock, klevischer Küchenmeister (verstorben)); - Pfarrkirche und Kapitel sowie Zehnten zu Qualburg und Hassum; - Wilhelm von den Berge und Byland belehnt Bernd van Rysswick für den Konvent zu Bedburg mit dem Zehnten zu Rassum, 1357; - Wilhelm, Herr zu Berge, belehnt den Probst zu Bedburg Rutger van Hambroick für Kloster Bedburg mit der Kirchengift zu Qualburg, mit der Kapelle zu Hassum und mit dem groben und schmalen Zehnten, 1427; - Johann Scheiffart von Meirade, Herr zu Hemmersbach, verkauft Pauwel von Overheiden, Probst zu Bedburg, den Zehnten zu Qualburg (bisher schon vom Kloster in Erbpacht), 1514; - Elisabeth Otten, Witwe des Jan Otten, bestätigt den von ihrem ersten Gatten Jan Conraitz 1508 an das Kloster Bedburg verkauften Hutters Zehnten, 1537; - Zehnten vom Schmachtkamp, gehörig in den Hof zu Hasselt, 1560; - Zehnte vom Land Bissger bei der Ossenbroickschen Mühle, 1561 (Stamm und Johann von Geißler); - Zehnte zu Qualburg (Inhaber: von Redtraht zu Schmidthausen), 17. Jh.; - Güter zu Stockum (Urkundenauszüge 12. Jh.-16. Jh.); - Vergabung des Hofes zu Stockum durch Gräfin Mechtild von Kleve und ihren Sohn Dietrich an Kloster Bedburg unter der Bedingung der Lesung einer Seelenmesse, o.D.; - Präsentationen der Kapelle beim Hofe zu Stockum durch den Herzog von Kleve, 1548-1496; - Vergabung des Grafen Dietrich von Kleve: Güter zu Rechen, Dornick, Brienen und Stockum an Kloster Bedburg (Urkundenabschrift), o.D. (ca.1189/1191) (Original: Kloster Bedburg Nr. 5 - Druck, Sloet, Ub. Gelre Nr. 5); - Armenspendung und Vikarie zu Bedburg, 1603; - Zehnten von Parzellen des Hofes Geesler, o.D.; - Johann von Geesteler, Bürger zu Uedem, 1562; - Nachforschung nach königlichen Privilegien, o.D. (Ende 16. Jh.); - Kriegskontributionen und Schatzungen, 1658, 1673, 1683; - Befreiung des Klosters Bedburg von der jurisdictio externa, o.D. (Schreiben an den Vikar der Kollegiatkirche zu Xanten)
Diverse Registraturbildner
Sachakte
Rynhare
Noyden, Arnold
Walewani, Heinrich
Sande
Eselberghe,
Rademecker, Derick
Wyenhorst, Catharina
Genth
Osterwick
Meverden
Conraitz, Jan
Bedburg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:33 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.1. Landesarchive (Tektonik)
- 1.1.3. Kleve-Mark (Tektonik)
- 1.1.3.3. Akten (Tektonik)
- Kleve-Mark, Akten AA 0058 (Bestand)
- 3. Landesregierung und -verwaltung (Gliederung)
- 3.3. Landesherrliche, kirchliche bzw. kommunale Verwaltung (Gliederung)
- 3.3.2. Kleve, Herzogtum (Gliederung)
- 3.3.2.2. Kirchen-, Schul- und Armenwesen (Gliederung)
- 3.3.2.2.6. Bedburg, Stift (Gliederung)