Mainz, 1609.12.13. (Richter Konrad Kennicken). Der B. und Bäcker Johann Möring bekennt, daß Lubentius Hettisch, Prokurator des kurmainzischen Konsistoriums, des Hof- und des Stadtgerichts, seinem Vater dem + B. und Bäcker Paul Mohring 200 fl. ausgeliehen hat. Da er diesen Betrag jetzt nicht ablegen kann, verspricht er ihn mit 10 fl. auf Thomastag zu verzinsen (erstmals 1610). Unterpfand: Sein Backhaus auf dem Flachsmarkt, zwischen Hans Kißners Erben und dem gemeinen Reul. Z.: Andreas Grüninger und Philipp Dornberger.
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Mainz, 1609.12.13. (Richter Konrad Kennicken). Der B. und Bäcker Johann Möring bekennt, daß Lubentius Hettisch, Prokurator des kurmainzischen Konsistoriums, des Hof- und des Stadtgerichts, seinem Vater dem + B. und Bäcker Paul Mohring 200 fl. ausgeliehen hat. Da er diesen Betrag jetzt nicht ablegen kann, verspricht er ihn mit 10 fl. auf Thomastag zu verzinsen (erstmals 1610). Unterpfand: Sein Backhaus auf dem Flachsmarkt, zwischen Hans Kißners Erben und dem gemeinen Reul. Z.: Andreas Grüninger und Philipp Dornberger.
U / 1609 Dezember 13 (in 5 / 23)
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden, Kopialüberlieferung Bestand 5 (Stadtgericht)
13.12.1609
Stadtgericht Mainz
In 5 / 23, fol. 73 v.
Urkunden
Banngewinnung 1610 Februar 10, Nr. 35.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:31 MESZ