Hexereiverfahren gegen Barthel Klein, Dachdecker und Wertheimer Bürger, und seine Frau Margaretha
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Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 102 Nr. 717
StAWt-G Rep. 102 Aktennachträge Karton 56, 135, 171, 358/ 102a LS II/9, LS III/14, LS VII/11, LS I/22; Nachträge aus den
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 102 Akten, Nachträge
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1629-1633
Enthält u.a.: Eingabe des Bruders, Waffenschmied Elias Klein, zur Freilassung; Bitte Barthel Kleins um Freilassung nach 28 Wochen Haft (Ende August 1629); Bitte Kleins um ein Malter Korn (Dezember 1629); Bitte Kleins um Freilassung seiner Frau (Juni 1630, Dezember 1630); Gutachten der juristischen Fakultät der Universität Tübingen zu Margaretha Klein (August 1630); gütliche Aussag Margaretha Kleins; Urfehde Margaretha Klein (1630 November 27); Zehrungskosten Margaretha Klein bei Ganswirt Merkle; Verhörprotokoll (Dezember 1633)
21 Schr.
Archivale
Vgl. Urfehde Barthel Klein: G 57/2 Klagsachen Nr. 5. Malefizkosten 1629 in G-102_5404.
Klein, Barthel, Dachdecker in Wertheim
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:19 MEZ
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