Familie von Beesten (Dep.) / Akten (Bestand)
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U 101
Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik) >> 4. Nichtstaatliches Schriftgut / Archivische Sammlungen >> 4.3. Gewerbebetriebe, Adlige Häuser, Familien, Höfe (U) >> 4.3.2. Adelige Häuser, Familien, Höfe >> Familie von Beesten (Dep.)
1598-1931
Familiensachen, Geneaologie (76); Korrespondenzen und Nachlasspapiere (113); Vermögensverwaltung, Verwaltung des Grundbesitzes (14); Belehnung mit Gut Ravenshorst (4); amtliches Schriftgut vor allem über die Grafschaft Bentheim (20).
Bestandsgeschichte: Bentheimer Beamtenfamilie; Sitz auf Gut Ravenshorst (Stadt Bad Bentheim).
Form und Inhalt: Im April 1931 deponierte der Königlich preußische Major a.D. Theodor von Beesten zu Nienborg die von ihm gesammelten Urkunden und Akten zur Geschichte seiner Familie im Staatsarchiv Münster (Zgg. 5/31).
Der kleine Bestand (6 Kartons / 268 Nummern) enthält außer Familienpapieren auch einige Archivalien zur Geschichte der Grafschaft Bentheim, z.B. ein Verzeichnis der Beamtenschaft der Grafschaft Bentheim aus dem Jahr 1715 (Nr. 63) und eine Häuser- und Einwohnerliste des Fleckens Bentheim aus dem Jahr 1757 (Nr. 90).
Zur Geschichte der Familie von Beesten (Wappen: in Gold ein etwas eingebogener roter Sparren, unter dem zwei und zwei rote gebogene Stäbe gitterförmig durcheinander gesteckt sind; vgl. Max von Spießen, Wappenbuch des Westfälischen Adels, Tafel 22, von Beesten IV.) ließen sich in der Literatur leider keinerlei Angaben ermitteln. Der Familienüberlieferung nach soll sie von Burgmännern in Dülmen und Rheine abstammen. So ist es einer Geschichtserzählung des Hermann Friedrich von Beesten (1711-1760) zu entnehmen (Nr. 95). Sein Nachkomme Maximilian von Beesten führt 1832 als erste Erwähnung eines von Beesten einen "Arnold Bastun" an, der 1240 eine Güterübertragung an das Kloster Kappenberg bezeugt hat (Nr. 20). In wie weit diese Angaben einer genauen Überprüfung standhalten, müßte an anderer Stelle geklärt werden.
Weitere Unterlagen von bzw. über die Beesten befinden sich in dem Bestand "Haus Diepenbrock (Dep.)"; denn Clemens Felix Hubertus von Beesten nahm 1874 Name und Wappen der Freiherren von Graes an (Nr. 43).
Münster, im August 1984
U. Schnorbus
Bestandsgeschichte: Bentheimer Beamtenfamilie; Sitz auf Gut Ravenshorst (Stadt Bad Bentheim).
Form und Inhalt: Im April 1931 deponierte der Königlich preußische Major a.D. Theodor von Beesten zu Nienborg die von ihm gesammelten Urkunden und Akten zur Geschichte seiner Familie im Staatsarchiv Münster (Zgg. 5/31).
Der kleine Bestand (6 Kartons / 268 Nummern) enthält außer Familienpapieren auch einige Archivalien zur Geschichte der Grafschaft Bentheim, z.B. ein Verzeichnis der Beamtenschaft der Grafschaft Bentheim aus dem Jahr 1715 (Nr. 63) und eine Häuser- und Einwohnerliste des Fleckens Bentheim aus dem Jahr 1757 (Nr. 90).
Zur Geschichte der Familie von Beesten (Wappen: in Gold ein etwas eingebogener roter Sparren, unter dem zwei und zwei rote gebogene Stäbe gitterförmig durcheinander gesteckt sind; vgl. Max von Spießen, Wappenbuch des Westfälischen Adels, Tafel 22, von Beesten IV.) ließen sich in der Literatur leider keinerlei Angaben ermitteln. Der Familienüberlieferung nach soll sie von Burgmännern in Dülmen und Rheine abstammen. So ist es einer Geschichtserzählung des Hermann Friedrich von Beesten (1711-1760) zu entnehmen (Nr. 95). Sein Nachkomme Maximilian von Beesten führt 1832 als erste Erwähnung eines von Beesten einen "Arnold Bastun" an, der 1240 eine Güterübertragung an das Kloster Kappenberg bezeugt hat (Nr. 20). In wie weit diese Angaben einer genauen Überprüfung standhalten, müßte an anderer Stelle geklärt werden.
Weitere Unterlagen von bzw. über die Beesten befinden sich in dem Bestand "Haus Diepenbrock (Dep.)"; denn Clemens Felix Hubertus von Beesten nahm 1874 Name und Wappen der Freiherren von Graes an (Nr. 43).
Münster, im August 1984
U. Schnorbus
268 Akten.
Bestand
German
Rudolf vom Bruch, Rittersitze des Emslandes, Münster 1962.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ
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