Konfliktzone Baugebiet - Anwohner kämpfen gegen neue Wohnungen
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/028 R170030/206
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/028 Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2017
Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2017 >> Unterlagen
23. März 2017
Dichter, enger, höher: Immer mehr Gemeinden und Städte bauen Frei- und Grünflächen zu, weil der Platz für Baugebiete knapp wird. Dagegen protestieren immer wieder Anwohner.
Fast überall in Baden-Württemberg ist die Nachfrage nach Wohnraum gestiegen. Doch der Platz für Neubaugebiete ist begrenzt. Deswegen bauen Städte und Gemeinden dort, wo die bestehende Bebauung noch Lücken gelassen hat. Doch Anwohner sehen ihre Wohnqualität in Gefahr: "Verdichtung" heißt für sie weniger Grünflächen, beengte Verhältnisse und mehr Schatten.
Zum Beispiel in Stuttgart-Fasanenhof. Auf dem einzigen Grünstreifen in der Siedlung soll nach Vorstellung der Stadt ein Neubau entstehen. "All unser Protest hat nichts genützt", sagt Anwohner Eckhard Benner. Ein Problem auch in Salach im Kreis Göppingen. Hier sollen zwischen Einfamilienhäusern vierstöckige Wohnblöcke errichtet werden. "Jede Fläche wird zugebaut, ohne Rücksicht auf die Anwohner", beschwert sich Nachbar Martin Hofmann. Um diese Konflikte zu schlichten, setzen Kommunen auf sogenannte Flächenmanager, die zwischen Anwohnern und Bauherren vermitteln sollen.
Fast überall in Baden-Württemberg ist die Nachfrage nach Wohnraum gestiegen. Doch der Platz für Neubaugebiete ist begrenzt. Deswegen bauen Städte und Gemeinden dort, wo die bestehende Bebauung noch Lücken gelassen hat. Doch Anwohner sehen ihre Wohnqualität in Gefahr: "Verdichtung" heißt für sie weniger Grünflächen, beengte Verhältnisse und mehr Schatten.
Zum Beispiel in Stuttgart-Fasanenhof. Auf dem einzigen Grünstreifen in der Siedlung soll nach Vorstellung der Stadt ein Neubau entstehen. "All unser Protest hat nichts genützt", sagt Anwohner Eckhard Benner. Ein Problem auch in Salach im Kreis Göppingen. Hier sollen zwischen Einfamilienhäusern vierstöckige Wohnblöcke errichtet werden. "Jede Fläche wird zugebaut, ohne Rücksicht auf die Anwohner", beschwert sich Nachbar Martin Hofmann. Um diese Konflikte zu schlichten, setzen Kommunen auf sogenannte Flächenmanager, die zwischen Anwohnern und Bauherren vermitteln sollen.
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Audio-Visuelle Medien
Benner, Eckhard
Hofmann, Martin
Jescheck, Volker; Stadtplaner
Joachimsthalter, Günther; Vorsitzender Bürgerverein
Lier, Ursula
Schwegler, Walter
Fasanenhof : Stuttgart S
Salach GP
Ulm UL
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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