Geburtsbrief
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A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. 6792
A 2 d (Geburtsbriefe) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a) >> Bd. 17 Geburtsbriefe 1823-1838
1831 Januar 18
Regest: Johannes Michelfelder ist als ehelicher Sohn des weiland Johannes Michelfelder, Bauers, und der Dorothea geb. Harttmann am 20. Februar 1807 zu Auenstein geboren. Er bekennt sich zur luther. Confession, ist zur Zeit unverhelicht, württ. Staatsbürger und Gemeindebürger zu Auenstein. Er besitzt an
Liegenschaft: 200 fl,
an Kapital, darunter Erspartes nach seiner
Angabe 50 fl,: 388 fl 12 Kr,
an Fahrnis (mit Ausschluss der Kleider und des Leibweisszeugs): 5 fl 48 Kr
Marbach, 20. Januar 1831
Johannes Michelfelder hat zwar i. J. 1828 den Rekrutierungs-Gesetzen Genüge geleistet, bedarf aber zu Erlangung des Meisterrechts oder zur Verheiratung noch der Dispensation von der Minderjährigkeit. Oberamt, Act. ... (?)
Eingelegt: Aufsatz (wohl = Aufstellung) von seinem verfertigten Handwerkszeug: Eine Bohrmaschine: 10 -
eine Schneidmaschine: 12 -
ein Schraufstock: 15 -
2 Zuschlaghämmer à 3 fl: 6 -
2 Feilkloben à 1 fl 30 Kr: 3 -
ein Schneidzeug: 2 -
mehreres kleines Handwerkszeug: 6 -
mehrere Feilen: 4 -.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Vorderseite: Am 6. Februar 1831 in das Bürgerrecht aufgenommen.
Liegenschaft: 200 fl,
an Kapital, darunter Erspartes nach seiner
Angabe 50 fl,: 388 fl 12 Kr,
an Fahrnis (mit Ausschluss der Kleider und des Leibweisszeugs): 5 fl 48 Kr
Marbach, 20. Januar 1831
Johannes Michelfelder hat zwar i. J. 1828 den Rekrutierungs-Gesetzen Genüge geleistet, bedarf aber zu Erlangung des Meisterrechts oder zur Verheiratung noch der Dispensation von der Minderjährigkeit. Oberamt, Act. ... (?)
Eingelegt: Aufsatz (wohl = Aufstellung) von seinem verfertigten Handwerkszeug: Eine Bohrmaschine: 10 -
eine Schneidmaschine: 12 -
ein Schraufstock: 15 -
2 Zuschlaghämmer à 3 fl: 6 -
2 Feilkloben à 1 fl 30 Kr: 3 -
ein Schneidzeug: 2 -
mehreres kleines Handwerkszeug: 6 -
mehrere Feilen: 4 -.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Vorderseite: Am 6. Februar 1831 in das Bürgerrecht aufgenommen.
Quartheft
Beschreibstoff: Pap.
Beschreibstoff: Pap.
Beschreibstoff: Pap.
Archivale
Ausstellungsort: Auenstein OA Marbach
Zeugen / Siegler / Unterschriften: der Gemeinderat: 9 Unterschriften
Act. ... (?)
Johannes Michelfelder, Schlossergesell in Reutlingen
Siegel (Erhaltung): Stempel des OA Marbach
Genetisches Stadium: Or.
Zeugen / Siegler / Unterschriften: der Gemeinderat: 9 Unterschriften
Act. ... (?)
Johannes Michelfelder, Schlossergesell in Reutlingen
Siegel (Erhaltung): Stempel des OA Marbach
Genetisches Stadium: Or.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ