Freckenhorster Kreis (FK), Band 5
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V 135, 39
V 135 Nachlass Ferdinand Kerstiens (Dep.)
Nachlass Ferdinand Kerstiens (Dep.) >> 5. Engagement für die Kirchenreform
1969, 1988-1990
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: - SOG-Papiere 20. Jahrgang 88/5 (Informationsdienst der Arbeitsgemeinschaft von Priester- und Solidaritätsgruppen in der Bundesrepublik Deutschland (AGP)), 1988 - Protokolle des "Ständigen Arbeitskreises", 1988, 1989 - Reaktionen von einzelnen Laien auf das Verbot der Predigt von Laien innerhalb der Eucharistie, 1988 - "Chronik meines Ad-Limina-Besuchs" von Bischof Pedro Casaldáliga, Brasilien, mit dessen zuvor veröffentlichten Brief an den Papst, 1988 - Korrespondenz zwischen dem Vatikan und brasilianischen Bischöfen im Rahmen von Ad-Limina-Besuchen, 1988 - Text von Horst Goldstein, "Eine einzige Welt von Brüdern und Schwestern. Zum 80. Geburtstag von Dom Helder Camara, 1989 - Stellungnahme des FK: Kritik an der Autoritätsausübung in der Kirche, gerichtet an die Deutsche, die Schweizerische und die Österreichische Bischofskonferenz, 1989 mit Antwort von Kardinal Karl Lehmann, 1989 - Haltung der Kirche zur Empfängnisverhütung - Mitgliederverzeichnis des FK, 1988 - Text: Selbstdarstellung des FK, 1989 - Versöhnung zwischen Ost und West: Kontakte in die Sowjetunion, auch mit der orthodoxen Kirche, gegenseitige Besuche, 1989 - Ernennung von Kardinal Meisner zum Erzbischof von Köln, 1989 - Brief des Bischofs von Essen Kardinal Franz Hengsbach an die Priester im Bistum Essen angesichts der Aufgabe ihres Priesteramtes von mehreren Priestern, 1989 - Text von Peter Eicher, Der Widerspruch im Dienst der Versöhnung, Zum notwendigen Kirchenkonflikt (24 Seiten), ohne Datum - Freckenhorster Kreis - Informationen 59 September 1988 bis Nr. 67 Mai 1990 - Glockenläuten gegen die Abtreibung, 1990 - Kontakte nach Brasilien, 1989 - Landpastoral in Brasilien und neue Vergabepraxis von Misereor, 1989 (vgl. Nr. 49, Nr. 82) - Mitteilungsblatt der Vereinigung katholischer Priester und ihrer Frauen e. V., Sondernummer 2, 1989: Bernward Büchler, "Mutter Kirche" und ihre Kinder - Gründung des "Kölner Netzwerk" in Altenberg, 1989 und Rundbrief Nr. 1, 1990 - 50-jähriges Priesterjubiläum von Pfarrer Dr. Hans Werners, 1989 - Schließung von zwei theologischen Seminaren in Recife unter dem Nachfolger von Dom Helder Camara, 1989 - Protest des FK bei Bundeskanzler Helmut Kohl wegen der wirtschaftlichen Förderung El Salvadors angesichts der Ermordung von 6 Jesuiten dort, 1989 (vgl. Nr. 82) - Münnerstädter Kreis - Abrechnung der Brasiliengelder des FK, 1989 - konziliarer Prozess, 1989, 1990 - Korrespondenz des FK mit dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Karl Lehmann, wegen der Form der Teilnahme an der Weltversammlung der Christen in Seoul, 1990 - Gründungserklärung des FK, 1969
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:42 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 4. Nichtstaatliches Schriftgut / Archivische Sammlungen (Tektonik)
- 4.4. Nachlässe und Sammlungen (V) (Tektonik)
- 4.4.1. Nachlässe und Sammlungen von einzelnen Personen (Tektonik)
- Nachlass Ferdinand Kerstiens (Dep.) (Bestand)
- 5. Engagement für die Kirchenreform (Gliederung)