M.A. Schott geb. Deuren, J.M. Sandt, Elisabeth Homberg geb. Deuren, B. Bissing geb. Deuren, Mainz, Erben des verstorbenen Lic. [Johann Melchior] Deuren, Prokurator am RKG, Wetzlar, gegen Ferdinand Wilhelm Ernst, Carl Ludwig Wilhelm, Wilhelm Christoph, Ludwig Rudolph Wilhelm und Friedrich Wilhelm Fürsten zu Solms-Braunfels
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1, 2874
1 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> 2 Prozessakten des preußischen Kreises Wetzlar
(1703-) 1766-1770
Enthält: Quad. 4-6: Verträge Kauf auf Wiederkauf (ab 1703)
Enthält: Quad. 8-9: RKG-Urteile (1770)
Enthält: Quad. 8-9: RKG-Urteile (1770)
Zivilprozessakte
Weitere Angaben (Prozessakte): Sachverhalt: Anspruch auf Rückzahlung von 2000 Frankfurter Gulden, die Lic. Deuren im Jahre 1722 den Bekl. zur Rückzahlung einer Schuld in gleicher Höhe an Dr. Gotthard Johann von Marquard gewährt hatte und für die er als Sicherheit die bereits an Marquard 1703 durch Kauf auf Wiederkauf übertragenen Stein- und Pfeffermühlen bei Dillheim mit den Pachteinkünften von 42 Achtel Korn und 3 Schweinen als Sicherheit erlangt hatte, Anspruch auf Zahlung von Zinsen, hilfsweise Einsetzung in die Nutzung der Mühlen bis zur vollständigen Befriedigung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:10 MESZ