Korrespondenz zwischen Dr. Ernst Ludwig Fischer (Deutschlehrer Armagh, GB) mit versch. englischen bzw. schottischen Persönlichkeiten (= Carlyle-Sammlung Oberstudiendirektor Dr. Gustav Deggau)
Show full title
Stadtarchiv Worms, 202, 268
202 - Kleine Nachlässe/Einzelstücke
202 - Kleine Nachlässe/Einzelstücke >> 6. Ohne Wormser Bezug/Vermischtes
(ca. 1860 - 1880)
Enthält: Korrespondenzpartner u.a.: Leslie Stephen, John Ruskin, John Leslie, William Knight, Clark Russel, Edward Dowden, David Masson, Charles Eliot Norton, Carl Alexander von Sachsen-Weimar, William Minto, Richard H. Sheperd, James Anthony Froude, John Tyndall, E. V. Torstall, Carlyle Club / Society
Sowie sonstige Briefe von unbekannten Verfassern
Abschriften von der Korrespondenz T. Carlyle – Otto von Bismarck (Dankschreiben wegen „Friedrich II.“)
Ein Originalbrief von Thomas Carlyle (Empfänger unbekannt)
Inhalt betrifft größtenteils geplante Übersetzungen der Korrespondenz zwischen Carlyle und Emerson, sowie Froude und seine Ausgabe der Briefe von Carlyle nach dessen Tod, außerdem Rezensionen und persönliche Meinungen über diverse Werke unterschiedlicher Autoren, teils relativ persönlicher Inhalt.
Sowie sonstige Briefe von unbekannten Verfassern
Abschriften von der Korrespondenz T. Carlyle – Otto von Bismarck (Dankschreiben wegen „Friedrich II.“)
Ein Originalbrief von Thomas Carlyle (Empfänger unbekannt)
Inhalt betrifft größtenteils geplante Übersetzungen der Korrespondenz zwischen Carlyle und Emerson, sowie Froude und seine Ausgabe der Briefe von Carlyle nach dessen Tod, außerdem Rezensionen und persönliche Meinungen über diverse Werke unterschiedlicher Autoren, teils relativ persönlicher Inhalt.
Sammlung Deggaus um 1944, Umstände des Übergangs an das Stadtarchiv unbekannt, Verzeichnung nach Aufarbeitung unverz. Archivalien in der Sommerschließzeit 2011
Archivale
Verweis: Thomas Carlyle (* 4. Dezember 1795 - + 5. Februar 1881)
Schottischer Satiriker, Historiker und Essayist
Übersetzte mehrere deutsche Schriftsteller ins Englische,
u.a. „Wilhelm Meisters Lehrjahre“ von Goethe, schrieb eine Biographie über Schiller (Life of Schiller, 1825).
1826 heiratet er Jane Baillie Welsh (ebenfalls Schriftstellerin, bekannt für ihre zahlreiche Korrespondenz).
Zunächst lebten sie auf einer Farm in Schottland (Craigenputtock), welche ihn und seine Werke stark beeinflusste. 1834 ziehen beide nach Chelsea, London, wo Carlyle Mitglied im literarischen Zirkel der viktorianischen Zeit wird (wie Edward Irving, Leigh Hunt, John Stuart Mill; mit denen er größtenteils auch in einem engen persönlichen Kontakt steht). Bekannt ist seine Korrespondenz mit dem amerikanischen Essayist Ralph Waldo Emerson, mit dem ihn auch eine lebenslange Freundschaft verbindet. Seine Werke beeinflussten auch spätere bekannte Schriftsteller wie Charles Dickens und John Ruskin stark. Er verfasste ebenfalls eine Biographie über Friedrich II. (1858-1865) für deren Recherche er öfters nach Deutschland reiste. Seinen Werken wird vorgeworfen zwar sozialistisch zu sein, allerdings den Faschismus merklich beeinflusst zu haben, was schon zu Lebzeiten zum Bruch mit einigen Freundschaften, wie z.B. mit Mill und Emerson führt.
Schottischer Satiriker, Historiker und Essayist
Übersetzte mehrere deutsche Schriftsteller ins Englische,
u.a. „Wilhelm Meisters Lehrjahre“ von Goethe, schrieb eine Biographie über Schiller (Life of Schiller, 1825).
1826 heiratet er Jane Baillie Welsh (ebenfalls Schriftstellerin, bekannt für ihre zahlreiche Korrespondenz).
Zunächst lebten sie auf einer Farm in Schottland (Craigenputtock), welche ihn und seine Werke stark beeinflusste. 1834 ziehen beide nach Chelsea, London, wo Carlyle Mitglied im literarischen Zirkel der viktorianischen Zeit wird (wie Edward Irving, Leigh Hunt, John Stuart Mill; mit denen er größtenteils auch in einem engen persönlichen Kontakt steht). Bekannt ist seine Korrespondenz mit dem amerikanischen Essayist Ralph Waldo Emerson, mit dem ihn auch eine lebenslange Freundschaft verbindet. Seine Werke beeinflussten auch spätere bekannte Schriftsteller wie Charles Dickens und John Ruskin stark. Er verfasste ebenfalls eine Biographie über Friedrich II. (1858-1865) für deren Recherche er öfters nach Deutschland reiste. Seinen Werken wird vorgeworfen zwar sozialistisch zu sein, allerdings den Faschismus merklich beeinflusst zu haben, was schon zu Lebzeiten zum Bruch mit einigen Freundschaften, wie z.B. mit Mill und Emerson führt.
Bemerkungen: Dr. Ernst Ludwig Fischer (Bad Niendorf 1844- ebda. 1906) war e. Onkel von Dr. Deggau; da Fischer kinderlos starb, gelang der Nachlass vermutlich deshalb an Dr. Deggau (1879-1966) nach Mitteilung e. Archivbenutzers, Nov. 2016.
15.12.2023, 3:53 PM CET