Fritz Sauer (Pfr. in Rodheim/Hessen): Landesbruderrat, Bruderrat Hungen
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5.1 Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes), 661 Fasc. 2
5.1 Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes) Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes)
Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes) >> Einzelne Sammlungen (u.a. von Eberhard Baumann, Gustav W. Heinemann, Birger Forell)
1933 - 1945
Enthält: Korrespondenz u.a. Brief eines Teilnehmers an der Sportpalastkundgebung der Deutschen Christen an den Grafen Reventlow enth. Bericht über diverse Vorkommnisse, Karl Barth (Basel) an seine ehemaligen Schüler in der Bekennenden Kirche, Pfr. Erich Andler (Buckow), Pfr. Heinrich Vogel (Dobbrikow) u.a. an Prof. Lic. Ellwein (Berlin- Charlottenburg) betr. Entwurf einer Neuordnung der Kirche, Landesbischof Wurm an Reichsminister Dr. Lammers betr. Kritik am Vorgehen gegen Mischlinge, Nov. 1933 - 25.10.1945; Urteilsspruch in der Strafsache Dr. Otto, von Heuwald, Dr. Kleinmann gegen Landesbischof D. Theophil Wurm und Dr. Gerhard Schauffler (angeklagt wegen Untreue), Landgericht Stuttgart, 20.11.1934; Gesichtspunkte für die geistliche Neuordnung der Kirche, Kandidaten des Stiftes, Tübingen, 26.11.1934; Rundschreiben u.a. ? diverse Rundschreiben aus Nassau-Hessen (u.a. des Kreis-Bruderrates Friedberg-Giessen und des Bezirks-Bruderrates für Oberhessen), ? der Vorläufigen Leitung der Deutschen Evangelischen Kirche, ? des kirchlichen Einigungswerkes Nassau-Hessen, ? des Landesbruderrates der Bekennenden Kirche Nassau-Hessen, ? des Ev. Gemeindedienstes Württemberg, 20.08.1935 - Nov. 1944; Schrift und Bekenntnis über den Verfall von Wort, Bekenntnis und Kirche. Neun Thesen dazu, Dr. Dr. Hans Ehrenberg (Bochum), Wuppertal-Barmen, 09.10.1935; Das Ringen der Kirche um ihre Ordnung. Ein Beitrag zur Frage des Kirchenregimentes, Pfr. Dr. Böhm, Berlin- Zehlendorf, o.D.; Erklärung der Angeschuldigten in der Dienststrafsache gegen die Pfarrer Rumpf, Adam, Fresenius, Fricke, Lueken, Frankfurt/Main, 17.12.1938; Amt und Gemeinde in der Welt im Zeitraum der Alten Kirche, Vortrag von E. Wolf, 02.03.1939 (?); Die Lage der Kirche 1941, N.N., o.D.; Auftrag und Dienst der Kirche sowie Handreichung für die Besprechung der dreizehn Sätze über Auftrag und Dienst der Kirche, Landesbischof D.Wurm, Stuttgart, Nov. 1942; Der Sinn des kirchlichen Einigungswerkes, Offener Brief an Herrn Prof. Wentz (Minden), Landesbischof D. Wurm, Stuttgart, 05.11.1942
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:06 MEZ
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