Hans Reiff d. J., Richter zum Podenstain, bekundet als Anwalt und Lehenträger der Töchter des verstorbenen Georg Dietrich vom Pranndt zum Podenstain, Anna Maria und Anna Kunigunde, Witwe des Veit Sigmund von Reitzenstein (Rätzenstain) auf Wildenau und Ilsebach, dass Abt Hieronymus von St. Emmeram den beiden genannten Töchtern die Vogtei Neuenschwand zu Lehen verliehen hat, wie ihr Vater sie zuvor innegehabt hat und wie sie ihnen durch den verstorbenen früheren Lehensträger Veit Hans vom Pranndt zum Stain und Hohentreswitz am 8. Juni 1598 (siehe Urkunde Nr. 3775) verliehen worden ist. Dafür leistet er dem Abt Lehenspflicht. S=A
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Hans Reiff d. J., Richter zum Podenstain, bekundet als Anwalt und Lehenträger der Töchter des verstorbenen Georg Dietrich vom Pranndt zum Podenstain, Anna Maria und Anna Kunigunde, Witwe des Veit Sigmund von Reitzenstein (Rätzenstain) auf Wildenau und Ilsebach, dass Abt Hieronymus von St. Emmeram den beiden genannten Töchtern die Vogtei Neuenschwand zu Lehen verliehen hat, wie ihr Vater sie zuvor innegehabt hat und wie sie ihnen durch den verstorbenen früheren Lehensträger Veit Hans vom Pranndt zum Stain und Hohentreswitz am 8. Juni 1598 (siehe Urkunde Nr. 3775) verliehen worden ist. Dafür leistet er dem Abt Lehenspflicht. S=A
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden, BayHStA, Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden 3803
KU Regensburg-St. Emmeram F. 266
Registratursignatur/AZ: Kasten 9, Schublade Nr. 10, Nr. 7
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden >> V. 1601-1800
1601 August 6
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: ein an Pressel anhängendes Siegel in Holzkapsel
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Regensburg
Originaldatierung: Geschehen zu Regenspurg den sechsten monathstag augusti als man zellt nach Christi unsers lieben herrn unnd seligmachers geburth ainthausendt sechshundert unnd ain jar.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1601
Monat: 8
Tag: 6
Äußere Beschreibung: 16x32 cm
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Regensburg
Originaldatierung: Geschehen zu Regenspurg den sechsten monathstag augusti als man zellt nach Christi unsers lieben herrn unnd seligmachers geburth ainthausendt sechshundert unnd ain jar.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1601
Monat: 8
Tag: 6
Äußere Beschreibung: 16x32 cm
Reiff: Hans d. J., Richter zum Podenstain
Brandt zum Stein und Bodenstein: Georg Dietrich vom
Brandt zum Stein und Bodenstein: Anna Kunigunde, Tochter des Georg Dietrich
Brandt zum Stein und Bodenstein: Anna Maria, Tochter des Georg Dietrich
Reitzenstein auf Wildenau und Ilsebach: Sigmund vom
Weiß: Hieronymus, Abt von St. Emmeram
Brandt zum Stein und Hohentreswitz: Hans Veit von
Regensburg (krfr.St.), St. Emmeram (Reichsstift): Äbte \ Hieronymus I. Weiß
Neuenschwand (Gde. Bodenwöhr, Lkr. Schwandorf), Vogtei
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:32 MESZ
CC0 1.0 Universell