Finanzämter: Finanzamt Bensheim (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
H 22 Bensheim
Hessisches Staatsarchiv Darmstadt (Archivtektonik) >> Gliederung >> Staatsbehörden Land Hessen (seit 1945) >> Finanzverwaltung >> Finanzämter
1945-1985
Enthält: Erstattung eingezogenen jüdischen Vermögens, Betriebsprüfungen
Geschichte des Bestandsbildners: Kurz vor Kriegsende wurden alle Hauptakten verbrannt. Besetzung des Finanzamts durch amerikanische Soldaten. Eine Liste über die wichtigeren Firmen war daher 1952 nicht vorhanden.
Die Behörde hatte ihren Sitz in der Wilhelmstraße 52 und in weiteren fünf über die Stadt verteilten Dependancen. 1989 wurde das neue Gebäude am Berliner Ring 35 eröffnet (Grundsteinlegung im April 1986). Das Finanzamt Bensheim hat (1990) eine Außenstelle in Fürth.
Behördenleiter:
Karl Lorenz (* 1926) (1974-1990)
Regierungsdirektor Peter Heine (1990-)
Findmittel: Online-Datenbank (HADIS), aus Datenschutzgründen unterliegen einige Akten dem Veröffentlichungsschutz!
Referent: Eva Haberkorn
Geschichte des Bestandsbildners: Kurz vor Kriegsende wurden alle Hauptakten verbrannt. Besetzung des Finanzamts durch amerikanische Soldaten. Eine Liste über die wichtigeren Firmen war daher 1952 nicht vorhanden.
Die Behörde hatte ihren Sitz in der Wilhelmstraße 52 und in weiteren fünf über die Stadt verteilten Dependancen. 1989 wurde das neue Gebäude am Berliner Ring 35 eröffnet (Grundsteinlegung im April 1986). Das Finanzamt Bensheim hat (1990) eine Außenstelle in Fürth.
Behördenleiter:
Karl Lorenz (* 1926) (1974-1990)
Regierungsdirektor Peter Heine (1990-)
Findmittel: Online-Datenbank (HADIS), aus Datenschutzgründen unterliegen einige Akten dem Veröffentlichungsschutz!
Referent: Eva Haberkorn
4,375 m
Bestand
Korrespondierende Archivalien: G 36 Bensheim
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 12:49 MESZ