Hermann v. Seldonk (Zeldunk), Ritter und Amtmann im Land Angermund, Konrad van der Heiden (Heyde), Richter, Dietrich Haghen, Gerhard von Eppinghofen (Ebbinchoven), Dietrich Kelreman van Heys, Tyele opme Dick (Dyke), Schöffen des Gerichts zu Mülheim an der Ruhr, bekunden, dass Johann Pawels, Bürger zu Duisburg, mit Zustimmung seiner Brüder Ruthger, Bernd und Heinrich seinen Zehnten zu Menden an Lieveradis (Leyrarde) v. Issum, Äbtissin zu Saarn, Jungfer Hardewig v. Wyenhorst und Priester Gerhard von Werden verkauft hat. 2/3 des Zehnten sollen dem Konvent, 1/3 dem Apostelnaltar in der Kirche zu Saarn zufließen.
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Hermann v. Seldonk (Zeldunk), Ritter und Amtmann im Land Angermund, Konrad van der Heiden (Heyde), Richter, Dietrich Haghen, Gerhard von Eppinghofen (Ebbinchoven), Dietrich Kelreman van Heys, Tyele opme Dick (Dyke), Schöffen des Gerichts zu Mülheim an der Ruhr, bekunden, dass Johann Pawels, Bürger zu Duisburg, mit Zustimmung seiner Brüder Ruthger, Bernd und Heinrich seinen Zehnten zu Menden an Lieveradis (Leyrarde) v. Issum, Äbtissin zu Saarn, Jungfer Hardewig v. Wyenhorst und Priester Gerhard von Werden verkauft hat. 2/3 des Zehnten sollen dem Konvent, 1/3 dem Apostelnaltar in der Kirche zu Saarn zufließen.
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1030 Urkunden des Klosters Saarn
Urkunden des Klosters Saarn
1383 Dez. 14
Archivale
Regest / Veröffentlichung: Druck: Schubert Nr. 157
Verweise: Abschrift: Landesarchiv NRW, Kloster Saarn, Urk. 25
Ausführung / Beschreibstoff / Siegel: Ausfertigung: Pergament;
Siegler: Johann Pawels (anhängend, beschädigt) und Hermann v. Seldonk;
Rückvermerke
Historische Datumsangabe: Datum anno 1383 crastino die beate Lucie Virginis
Verweise: Abschrift: Landesarchiv NRW, Kloster Saarn, Urk. 25
Ausführung / Beschreibstoff / Siegel: Ausfertigung: Pergament;
Siegler: Johann Pawels (anhängend, beschädigt) und Hermann v. Seldonk;
Rückvermerke
Historische Datumsangabe: Datum anno 1383 crastino die beate Lucie Virginis
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:19 MEZ