Lewald, Theodor (Bestand)
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BArch N 2176
call number: N 2176
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Nachlässe und Sammlungen >> Nachlässe >> L
1820, 1897-1930
Geschichte des Bestandsbildners: Staatssekretär im Reichsministerium des Innern, Präsident des Deutschen Olympischen Komitees
Bestandsbeschreibung: Der Bestand enthält vor allem Unterlagen aus Lewalds Tätigkeit im Reichsamt des Innern bzw. Reichsministerium des Innern, insbesondere der Bereiche Verfassung und Verwaltung, Kulturpolitik, Sport, Verkehrswesen und nachgeordneter Stellen, sowie privaten und politischen Schriftwechsel 1914-1918.
Die Akten wurden von Lewald an das Reichsarchiv abgegeben, gelangten am Kriegsende in die Sowjetunion und wurden im März 1959 von dort an das Deutsche Zentralarchiv/Zentrale Staatsarchiv der DDR abgegeben. Der auf Karteikarten erschlossene Bestand wurde in BASYS-S verzeichnet und ist über invenio frei zugänglich.
Biographische Notizen
* 18. Aug.1860 Berlin † 17. Apr.1947 Berlin
Studium der Rechtswissenschaften, Promotion
Eintritt in den preußischen Staatsdienst 1885
Ministerialdirektor im Reichsamt des Innern bis 1918
Staatssekretär im Reichsministerium des Innern 1919-1921
Vorsitzender des Deutschen Reichsausschusses für Leibesübungen 1919
Gründer der Deutschen Hochschule für Leibesübungen 1921
Deutscher Bevollmächtigter für die Verhandlungen mit Polen 1921-1927
Vorsitzender der Historischen Kommission beim Reichsarchiv
Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees ab 1924, sorgte 1930 dafür, dass die Olympischen 1936 in Berlin abgehalten wurden, seit 1933Präsident des Organisationkomitees für die Olympischen Spiele in Berlin
Erschließungszustand: Kartei in BASYS-S eingearbeitet, Online-FB in invenio.
Zitierweise: BArch N 2176/...
Bestandsbeschreibung: Der Bestand enthält vor allem Unterlagen aus Lewalds Tätigkeit im Reichsamt des Innern bzw. Reichsministerium des Innern, insbesondere der Bereiche Verfassung und Verwaltung, Kulturpolitik, Sport, Verkehrswesen und nachgeordneter Stellen, sowie privaten und politischen Schriftwechsel 1914-1918.
Die Akten wurden von Lewald an das Reichsarchiv abgegeben, gelangten am Kriegsende in die Sowjetunion und wurden im März 1959 von dort an das Deutsche Zentralarchiv/Zentrale Staatsarchiv der DDR abgegeben. Der auf Karteikarten erschlossene Bestand wurde in BASYS-S verzeichnet und ist über invenio frei zugänglich.
Biographische Notizen
* 18. Aug.1860 Berlin † 17. Apr.1947 Berlin
Studium der Rechtswissenschaften, Promotion
Eintritt in den preußischen Staatsdienst 1885
Ministerialdirektor im Reichsamt des Innern bis 1918
Staatssekretär im Reichsministerium des Innern 1919-1921
Vorsitzender des Deutschen Reichsausschusses für Leibesübungen 1919
Gründer der Deutschen Hochschule für Leibesübungen 1921
Deutscher Bevollmächtigter für die Verhandlungen mit Polen 1921-1927
Vorsitzender der Historischen Kommission beim Reichsarchiv
Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees ab 1924, sorgte 1930 dafür, dass die Olympischen 1936 in Berlin abgehalten wurden, seit 1933Präsident des Organisationkomitees für die Olympischen Spiele in Berlin
Erschließungszustand: Kartei in BASYS-S eingearbeitet, Online-FB in invenio.
Zitierweise: BArch N 2176/...
Lewald, Theodor, 1860-1947
240 Aufbewahrungseinheiten; 3,9 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ