Heinrich Graf von Waldeck (Waltecge) bekundet, Lambert von Estinghausen (Estinchuosen) habe vor ihm seinen Zehnten zu Holzen (Holthuosen), den er wie seine Vorfahren vom Grafen zu Lehen trug, mit Zustimmung seiner Brüder Franco und Hunold und seiner Schwestern Elyzabeth, Regelendis und Ermentrudis und der anderen Freunde und Eltern mit dem Propst und dem Konvent der Schwestern des Klosters in Oelinghausen (Volinchusen) gegen den Oberhof Beulerhof (curti sua sita in Buole) [im Ksp. Hövel] unter dem Titel eines Verkaufs getauscht, wobei er noch zusätzlich 29 Mark in Soest (Suosato) gültiger Pfennige erhalten habe. In der Absicht, das Kloster Oelinghausen zu fördern, und in der Hoffnung auf göttlichen Lohn bestätigt der Graf auf Bitten des Lambert mit Zustimmung seiner Frau, der Edelfrau Alheydis, und aller Erben den Tausch und überträgt das Eigentumsrecht am Zehnten in Holzen mit allem ihm bis dahin zustehenden Recht dem Kloster Oelinghausen im Namen des Herrn. Siegelankündigung des Grafen. Zeugen: Gerwin, Propst in Oelinghausen, Johannes, Kellner, Ertmarus, Kämmerer, beide Konversen in Oelinghausen, der Ritter Heinrich gen. von Ense (Enze), Godefrid gen. von Roddinchuosen, die Brüder Heinrich und Hermann von Binolen (de Bynole), Arnold gen. Crewel und Sifrid von Suedinchuosen. Gegeben und geschehen auf dem Oberhof Stiepel (Stipele) 1309 (1308) Jan. 25 (in Conversione beati Pauli apostoli). Stiepel