2.13.6. Landesamt Nordrhein für Flurbereinigung und Siedlung/Landessiedlungsamt
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Tektonik
Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik) >> 2. Verwaltungsbehörden Regierungsbezirke Düsseldorf und Köln >> 2.13. Siedlungsbehörden
1. Entstehung: 1950 - aufgrund Durchführungsverordnung vom 08.08.1949. 2. Schließung: 1958 - Restzuständigkeiten übergegangen auf das Landesamt Nordrhein für Flurbereinigung und Siedlung. 3. Zuständigkeiten: Landerfassung und Überprüfung von Veräußerungsverträgen bei Grundeigentum, das dem Bodenreformgesetz unterlag; Verwertung von Land, dass für Siedlerzwecke abgegeben wurde sowie Siedlerauswahl. In Technischen Angelegenheiten bedienten sie sich der bestehenden Kulturbehörden. 4. Organisationsstruktur: Abteilung I - Verwaltung; Boden- und Siedlungsrecht, Finanzierung - Referat A -Verwaltung und Statistik, Justitiariat des Amtes, B - Ämter, Kommissionen und Ausschüsse, C - Grundsatzfragen der Bodenreform, D - Prüfungs- und Erfassungsfragen, E - Verwaltung des Sondervermögens, F - Finanzierung der Siedlung und Bodenreform, G - Verbindung zur Landeskulturverwaltung und Aufsicht; Abteilung Abteilung II - Landwirtschaft und Siedlung - A - Landwirtschaftliche Grundsatzfragen der Bodenreform und Siedlung, B - Bezirksreferate, C - Forstwirtschaftliche Fragen der Bodenreform und Siedlung; D - Sozial- und wirtschaftspolitische Fragen der Bodenreform und Siedlung, E - Siedlerbetreuung und Beratung; Abteilung III - Planungs- und Bauabteilung - A - planerische und bauliche Grundsatzfragen bei der Bodenreform und Siedlung, B - Erfassung und Überprüfung des Großgrundbesitzes, C - Siedlungsplanung, D - Bauliche Fragen bei Bodenreform und Siedlung, E - Landschafts- und Denkmalschutz (Stand: 01.03.1951). 5. Amtssitz: Düsseldorf - Benzenbergstr. 2 (Stand: 1951). 6. Leitung des Landessiedlungsamtes: MD Josef Paul Franken (1950-April 1953). Georg Langer (Mai 1953-Oktober 1954(gestorben). Hans-Joachim Weiland (1954-1958). 6. Leitung des Landesamtes Nordrhein für Flurbereinigung und Siedlung: Dr. Otto Bierig (1958-30.4.1968) Dr. Carl Jennen (1968-1970) S. auch Bestand BR 1353
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
21.04.2026, 08:22 MESZ
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