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Konrad von Haysberg bekundet für sich und seine Erben, dass er
von Heinrich [von Kranlucken], Abt von Fulda, eine im Folgenden
inserierte Urkunde ...
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Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: In iare und tage alse vorgeschrieben stet
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Konrad von Haysberg bekundet für sich und seine Erben, dass er von Heinrich [von Kranlucken], Abt von Fulda, eine im Folgenden inserierte Urkunde über zwei Hufen in Dietershausen (Dytrichshusen) erhalten hat. Er versichert, einen Wiederkauf der Hufen durch Heinrich zu gestatten. Siegelankündigung. Inserierte Urkunde von 1369: Heinrich [von Kranlucken], Abt von Fulda, bekundet, dass er Konrad von Haysberg wegen dessen Ansprüchen gegenüber dem Abt für 20 Pfund Heller Fuldaer Währung zwei Hufen mit allem Zubehör am Weyhers-Tor (wiers tor) in Dietershausen (Dytrichshusen), in dem die Haysberg Vogteirechte haben, zum Wiederkauf verkauft hat. Abt und Kloster behalten sich für 20 Pfund Heller Fuldaer Währung ein jederzeitiges Wiederkaufrecht vor, dem nicht widersprochen werden kann. Vom gesamten Rechtsgeschäft ist das Gericht und die Herberge des Abtes ausgenommen (hiran unverschriben). Siegelankündigung des Abtes Heinrich. (Nach Cristis geburt drizenhundert jar in dem nuen und sechzigesten jare des heyligen babepstes und mertelers [!]). (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite)
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Konrad von Haysberg]
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: StaM, Kopiare Fulda: K 434, f. 181v-182r
Vgl. auch Nr. 497.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.