Johann Ludwig Graf zu Sulz, Landgraf im Klettgau, des hl. römischen Reiches Erbhofrichter zu Rottweil, belehnt Hans Kaspar von Braitenlandenberg zu Herderen mit dem. großen und kleinen Zehnten zu Betra als Mannlehen. Der Belehnte hatte ein Drittel weniger ein Achtel des Zehnten zu Betra von denen von Neuneck gekauft. Vorher hatten die Guth von Sulz den Zehnten, Lehen des gräfl. Hauses Sulz, zu Lehen und an die Neuneck verkauft. Der Belehnte hat den Lehnseid geleistet
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Johann Ludwig Graf zu Sulz, Landgraf im Klettgau, des hl. römischen Reiches Erbhofrichter zu Rottweil, belehnt Hans Kaspar von Braitenlandenberg zu Herderen mit dem. großen und kleinen Zehnten zu Betra als Mannlehen. Der Belehnte hatte ein Drittel weniger ein Achtel des Zehnten zu Betra von denen von Neuneck gekauft. Vorher hatten die Guth von Sulz den Zehnten, Lehen des gräfl. Hauses Sulz, zu Lehen und an die Neuneck verkauft. Der Belehnte hat den Lehnseid geleistet
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 177 T 1 Nr. 213 (a)
Repertorium X, E 1 Nr. 6 (Kasten E, Fach 52)
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 177 T 1 Herrschaft Haigerloch-Wehrstein: Urkunden
Herrschaft Haigerloch-Wehrstein: Urkunden >> 1. Urkunden
1651 Juni 27
Urkunden
Siegler: Siegelankündigung des Ausstellers
Braittenlandenberg zu Herderen, Hans Kaspar von der
Guth; Sulz
Sulz, Guth von
Sulz, Johann Ludwig zu; Graf, Hofrichter zu Rottweil
Betra, Horb am Neckar FDS
Bösingen RW
Klettgau WT
Neuneck, Glatten FDS
Rottweil RW
Sulz am Neckar RW
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:50 MESZ
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