Landgraf Wilhelm III. von Hessen-Marburg bekundet, dass er seinem Diener Klaus (Clais) Bicker zu (Groß-)Gerau jährlich Korn und anderes auf Lebens...
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B 1 Urkunden des Großherzoglich-Hessischen Hauses
Urkunden des Großherzoglich-Hessischen Hauses >> 1241 - 1600
1498 März 20
Hessen, Oberamt Darmstadt
Papier, mit auf der Rückseite aufgedrücktem Siegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: dinstage nach dem sontagk Oculi
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Landgraf Wilhelm III. von Hessen-Marburg bekundet, dass er seinem Diener Klaus (Clais) Bicker zu (Groß-)Gerau jährlich Korn und anderes auf Lebenszeit verschrieben hatte. Da er ihn jetzt des Holzförsteramtes entsetzt hat, vermehrt er die bisherigen Jahresbezüge um sechs Malter Korn und das Recht zum Eintrieb von acht Schweinen zur Eckernmast in den (Groß-) Gerauer Wald. Entsprechende Weisung ergeht an den Landschreiber zu Darmstadt
Vermerke (Urkunde): Siegler: Siegelankündigung des Ausstellers mit dem Sekret-Siegel
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Landgraf Wilhelm III. von Hessen-Marburg bekundet, dass er seinem Diener Klaus (Clais) Bicker zu (Groß-)Gerau jährlich Korn und anderes auf Lebenszeit verschrieben hatte. Da er ihn jetzt des Holzförsteramtes entsetzt hat, vermehrt er die bisherigen Jahresbezüge um sechs Malter Korn und das Recht zum Eintrieb von acht Schweinen zur Eckernmast in den (Groß-) Gerauer Wald. Entsprechende Weisung ergeht an den Landschreiber zu Darmstadt
Vermerke (Urkunde): Siegler: Siegelankündigung des Ausstellers mit dem Sekret-Siegel
Inhaltsangabe: Demandt, Personenenstaat I S.58
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:38 MESZ
Namensnennung 4.0 International