Kauf- / Rentenbrief
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B-KR, KuR Nr. 191
B-KR Kauf- und Rentenbriefe
Kauf- und Rentenbriefe >> 1601-1700
29. August 1623
Vor dem Notar Johann zum Berge bekennen die Eheleute Johan von Detten und Catharina Modersohn, Bürger und Bäcker der Stadt Münster, daß ihnen M. Sander Joekmaringh, Sattler und Bürger der Stadt Münster, 50 silberne Rt. vorgestreckt hat zu 3 Rt. jährl. Pension, unter Verpfändung ihrer Behausung auf der Bergstraße und ihres Gartens vor der Neubrücken-Pforte. darunter: 1639 April 30 Überschreiben (die Eheleute Brummelkamp) o. g. Rentverschreibung Walter Haskingh, dem sie Geld schuldig sind. 1639 Juli 7 widerruft Walter Haskingh die Überschreibung, da o. g. Schulden bereits anderweitig beglichen wurden. Unterschrift des Walter Haskingh.
Pap.Urk., kassiert; Unterschrift und Notariatssignet des o. g. Notars und Unterschrift der Eheleute Johann Detten und Catharina Modersonn
Archivale
Bürgen/Zeugen: Zeugen:
M. Melchior Korff und Bernhardt Michael, Bürger und Einwohner der Stadt Münster.
Rückvermerk: Lt. Rückvermerk zur Discussio Johan von Detten gehörig (1637).
M. Melchior Korff und Bernhardt Michael, Bürger und Einwohner der Stadt Münster.
Rückvermerk: Lt. Rückvermerk zur Discussio Johan von Detten gehörig (1637).
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:24 MEZ