Der Herzog von Schleswig, nämlich Graf Adolf VIII. von Holstein-Rendsburg, beurkundet: Graf Johann III. von Holstein-Plön hat 1338 dem Lübecker Bürger Rutjerus Ryde, Bertram Kyl und Boxo Block die 100 Mark Rente bestätigt, die sie von Johannes Hund von Brokdorff erworben hatten, die dieser von dem Grafen für 1000 Mark in den Dörfern Dänschendorf (50 Mark), Kopendorf (24 Mark), Sulsdorf (15 Mark), Püttsee (9 Mark) und Flügge (2 Mark), alle auf Fehmarn, gekauft hatte. Von dieser Rente sind 16 Mark an den Lübecker Bürgermeister Thomas Kerkrynge gekommen, der freilich infolge der Zerstörung Fehmarns 1420 durch den Dänenkönig Erich VII. an der Rente schwere Einbusse erlitten hat. Der Herzog erneuert daher den Verkauf und erhöht die Rente, nachdem Kerkryng ihm noch 17 Mark 5 Schillinge und 4 Pfennige bezahlt hat. Rückkauf kann nur gegen Zahlung von 177 Mark 5 Schillingen 4 Pfennigen erfolgen Zeugen: Breydeke Rantzau, Hans Pogwisch, Hinricus von Buchwaldt. d.d. Datum 1437 in die beati Jacobi apostoli.

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Landesarchiv Schleswig-Holstein
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