Hilprand von Ummersberg ("Umernberg") (auf Rückseite Nürnberg), der Rittbub, gefangengesetzt, weil er im Dienst des Junkers Conrad v. Reischach von Reichenstein säumig gewesen und von ihm Geld gestohlen, steht eine Stunde zur Strafe im Halseisen, gelobt, seine Haftkosten zu bezahlen, das Land zu verlassen und schwört Urfehde
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 44 U 913
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 44 Urfehden
Urfehden >> 1. Band 1: Asperg bis Cannstatt >> 1.11 Calw, Oberamt >> 1.11.24 Außeramtliche Orte
1526 Mai 11 (Freitag nach des Herren Uffarttag)
Ausfertigung, Pergament; 2 Siegel, beschädigt
Urkunden
Schaden: beschädigt
Siegler: Michel Remp und Hans Glaser von Calw
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegler: Michel Remp und Hans Glaser von Calw
Überlieferungsart: Ausfertigung
Glaser, Hans
Hilprand, Rittbub, Ummersberg
Reischach von Reichenstein, Konrad von; Bürger, Richter, Calw
Remp, Michel, Bürger, Keller, Calw, nach -1530
Calw CW
Nürnberg N
Ummersberg : Ebensfeld, Lichtenfels LIF
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:30 MEZ
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