Bischof Veit zu Bamberg bekundet und bestätigt, dass sub dato vor ihm und dem Notar Jodokus Trebesmulner, Kleriker des Bamberger Bistums, die Brüder Sebastian und Christoph von Seckendorff, beide Domherren zu Bamberg, im Beisein ihres Vaters Ott von Seckendorff zu Vaihingen (Veyhingen) aus freiem Willen auf ihr väterliches und mütterliches Erbe verzichtet haben, damit ihr Bruder Joachim von Seckendorff "dester statlicher sein narung zu enthalttung seins stants, als einem edelman gezimpt, haben möge". Dieser Verzicht wird hinfällig, falls Joachim keine ehelichen männlichen Leibeserben hinterlassen sollte.
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Bischof Veit zu Bamberg bekundet und bestätigt, dass sub dato vor ihm und dem Notar Jodokus Trebesmulner, Kleriker des Bamberger Bistums, die Brüder Sebastian und Christoph von Seckendorff, beide Domherren zu Bamberg, im Beisein ihres Vaters Ott von Seckendorff zu Vaihingen (Veyhingen) aus freiem Willen auf ihr väterliches und mütterliches Erbe verzichtet haben, damit ihr Bruder Joachim von Seckendorff "dester statlicher sein narung zu enthalttung seins stants, als einem edelman gezimpt, haben möge". Dieser Verzicht wird hinfällig, falls Joachim keine ehelichen männlichen Leibeserben hinterlassen sollte.
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 von Gemmingen-Hornberg-1 Nr. 868
4/10/25
69 von Gemmingen-Hornberg Nr. U 868
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 von Gemmingen-Hornberg-1 Archiv der Freiherren von Gemmingen auf Burg Hornberg: Urkunden
Archiv der Freiherren von Gemmingen auf Burg Hornberg: Urkunden >> 16. Jahrhundert >> Anderes >> 1500 bis 1530
1503 Januar 31 (am dinstag, dem letzsten tag des monats January)
Urkunden
Deutsch
Ausstellungsort: Bamberg, "an unserm fürstlichen hofe"
Zeugen: Die bischöflichen Räte Werner von Aufseß (Auffses), Domherr zu Bamberg, Martin Truchseß zu Pommersfelden (Bommerßfelden) und Karl Koßlinger, Kanzler
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: Rückvermerk vorhanden.
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Notariatssignet des Notars Jodokus Trebesmulner
Anmerkungen: Autor: Kurt Andermann
Zeugen: Die bischöflichen Räte Werner von Aufseß (Auffses), Domherr zu Bamberg, Martin Truchseß zu Pommersfelden (Bommerßfelden) und Karl Koßlinger, Kanzler
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: Rückvermerk vorhanden.
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Notariatssignet des Notars Jodokus Trebesmulner
Anmerkungen: Autor: Kurt Andermann
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:13 MESZ
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